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Geophilus carpophagus ist in der Roten Liste der Hundertfüßer als „sehr selten“ aufgeführt. Foto: Henrik Larsson/stock.adobe.com

1.062 Tiere untersucht: Myriapoden-Fachleute finden sehr seltenen Hundertfüßer

Im UNESCO-Biossphärenreservat Schorfheide-Chorin wurden 18 dort bisher nicht bekannte Arten von Doppel- und Hundertfüßern gefunden, darunter der laut Rote Liste in Deutschland sehr seltene Hundertfüßer Geophilus carpophagus. In Brandenburg war bisher nur ein Vorkommen dieses Bodenbewohners bekannt. Mit der Sammelexkursion wurden Wissenslücken geschlossen und der wissenschaftliche Nachwuchs an die Erforschung der Bodentiere herangeführt.

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Der Französische Ahorn ist in Deutschland zwar sehr selten, gilt aber als ungefährdet.

Eine der seltensten Pflanzen Deutschlands ist ein Ahorn: Wissenswertes zum 70. Tag des Baumes

Zum 70. Mal wird in diesem Jahr in Deutschland am 25. April der „Tag des Baumes“ begangen. Aus diesem Anlass stellen wir die fünf in Deutschland ursprünglichen Ahorn-Arten vor, darunter eine der seltensten Pflanzenarten Deutschlands. Übrigens: Bereits beim ersten deutschen Tag des Baumes, am 25. April 1952, pflanzte Bundespräsident Theodor Heuss im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

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 Wiedehopf: In der aktuellen Rote Liste der Brutvögel ist der Wiedehopf (Upupa epops) als gefährdet eingestuft.

Rote Listen informieren über Gefährdung von Tieren, Pflanzen, Pilzen

Die Roten Listen Deutschlands verzeichnen 34 % der Wirbeltiere als bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben, 34 % der Wirbellosen Tiere, 31 % der Pflanzen und 20% der Pilze und Flechten.

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Die erste in Deutschland erstellte Rote Liste war die der Vögel und erschien im Jahr 1971.

Ein Drittel der Vogelarten ist bestandsgefährdet oder schon ausgestorben

Die Rote Liste der Brutvögel Deutschlands verzeichnet rund 34 % der bewerteten Vogelarten als bestandsgefährdet oder schon ausgestorben. Nur knapp 48 % aller Arten gelten als ungefährdet. Die übrigen sind entweder extrem selten (11 %) oder stehen auf der Vorwarnliste (7 %).

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Die Wald-Schnirkelschnecke galt in Deutschland bisher als verschollen. Foto: Anette Rosenbauer

Nach 66 Jahren wiederentdeckt: Die Wald-Schnirkelschnecke galt in Deutschland als „ausgestorben oder verschollen“

Gute Nachrichten: Es gibt sie in Deutschland noch, die Wald-Schnirkelschnecke. Seit 1954 konnte sie nicht mehr nachgewiesen werden, aber im September 2020 gelang einer Mollusken-Spezialistin ein Lebendnachweis am Hochrhein. Ein ermutigendes Zeichen – die Population kann allerdings langfristig nur dann gesichert werden, wenn der Lebensraum des seltenen Tieres geschützt wird.

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Pressemitteilung
Rote Liste der Säugetiere Deutschlands 2020. Foto Publikation: Rote-Liste-Zentrum, Titelbild Siebenschläfer: Holger Meinig

Neue Rote Liste der Säugetiere Deutschlands

Ein Drittel der Arten in der Roten Liste der Säugetiere ist bestandsgefährdet, bei knapp einem Fünftel der Säugetiere nimmt der Bestand deutlich zu. Bewertet wurden 97 Arten, von der Alpenspitzmaus bis zum Zwergwal. Die Ergebnisse der aktuellen Roten Liste der Säugetiere hat das Bundesamt für Naturschutz jetzt gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum vorgestellt.

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Der deutschlandweit seltene Deutsche Ziest (Stachys germanica) ist im Saarland stark gefährdet.

Saarland stellt seine aktuellen Roten Listen vor

Im Saarland ist etwa ein Drittel der Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in ihrem Bestand gefährdet oder bereits ausgestorben. Fast 40 Prozent der im Saarland bekannten Pflanzengesellschaften gelten ebenfalls als bedroht. Dies geht aus den aktuellen Roten Listen für das Saarland hervor, die das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes und die DELATTINIA jetzt veröffentlicht haben.

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Die aktuelle Ausgabe für Sachsen-Anhalt listet in 77 Kapiteln auf über 900 Seiten mehr als 7.600 gefährdete Tier-, Pflanzen-, Algen- und Pilzarten sowie Pflanzengesellschaften und Biotoptypen des Bundeslandes auf.

Neue Rote Listen für Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt sind mehr als ein Drittel der Tier-, Pflanzen-, Algen- und Pilzarten gefährdet. Bedroht sind ebenfalls 43 Prozent der Biotoptypen und 55 Prozent der Flechten-, Moos- und Pflanzengesellschaften. Dies geht aus den neuen Roten Listen des Bundeslandes hervor, die das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt jetzt veröffentlicht hat.

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Der Steirische Fanghaft wurde im Saarland an einer Hauswand von Jürgen Wiesmeier entdeckt und vom Zentrum für Biodokumentation des Saarlandes (ZfB) bestimmt. Foto: ZfB, Edgar Müller

Erster Nachweis des Steirischen Fanghafts nach 42 Jahren – der Netzflügler galt in Deutschland als verschollen

Der „Steirische Fanghaft“ (Mantispa styriaca) ist eine von zwei in Mitteleuropa vorkommenden Fanghaft-Arten und wurde kürzlich an einer Hauswand im saarländischen Ort Heckendalheim fotografiert. Das ist eine kleine Sensation, denn es handelt sich um den ersten bestätigten Nachweis dieser Art in Deutschland seit 42 Jahren. Zuletzt war die Art 1978 in Nordthüringen gefunden worden.

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Die Florfliege Pseudomallada prasinus (Foto) ist wie die allgegenwärtige Gemeine Florfliege Chrysoperla carnea eine Vertreterin der Familie der Florfliegen. Foto: Dr. Axel Gruppe

Neue Rote Liste für Netzflügler und Laufkäfer Bayerns

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat jetzt aktualisierte Rote Listen für Netzflügler und Laufkäfer im Internet veröffentlicht. Die Listen zeigen den aktuellen Stand der Gefährdung der beiden Tiergruppen in Bayern.

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Vom Aussterben bedroht: Feldhamster steht auf der Roten Liste

Vom Aussterben bedroht: Feldhamster auf der Roten Liste

Noch gibt es ihn in Deutschland, den Feldhamster. Aber er steht als „Vom Aussterben bedroht“ in der Roten Liste der Säugetiere Deutschlands. Ebenso wie in der 2020 veröffentlichten internationalen „Red List“ der IUCN. Seine Bestandssituation in Deutschland verschlechtert sich stetig. Doch es gibt Hoffnung: Projekte der Bundesregierung und der Naturschutzorganisationen sollen die Situation des Feldhamsters in Deutschland langfristig wieder verbessern.

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Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen Deutschlands. Verlag Eugen Ulmer 2020. Grafik: UFZ

Neuer Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen zeigt die Welt der Schmetterlinge

Wer „Schmetterlinge“ sagt, meint damit oft die bunten Tagfalter, die jetzt über Gärten und Wiesen flattern. Der „Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen“ gibt nun erstmals einen gesamtdeutschen Überblick über deren Vorkommen. Mit attraktiven Bildern und anschaulichen Portraits stellen die Autoren alle heimischen Arten vor, samt Informationen zu Lebensräumen und Biologie, Gefährdung und Schutz. Vor allem aber gibt es für die Tagfalter detaillierte Verbreitungskarten, die eine wichtige Grundlage zur Aktualisierung der nächsten Roten Liste der Tagfalter Deutschlands sind.

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Der in Deutschland extrem seltene Totholz-Stachelwolf wird in der bundesweiten Roten Liste der Spinnen als stark gefährdet aufgeführt. Foto: Dr. Christian Komposch.

Trommelwolf, Inntaler Nachtjäger, Gestreifter Federfuß & Co.: Spinnen erhalten deutsche Namen

Um der Öffentlichkeit besseren Zugang zur verborgenen Welt der Spinnentiere zu vermitteln, hat die Arachnologische Gesellschaft eine Liste aller einheimischen Spinnen erstellt -­ und zwar mit deutschem Namen. Die Namensliste behandelt mehr als 1000 Arten und Gattungen, viele davon erhalten hier zum ersten Mal einen deutschen Namen.

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Die Wanzen-Grabwespe Astata boops macht von einer Sitzwarte aus Jagd auf pflanzensaugende Wanzen.  Die Art ist zwar regional seltener geworden, aber insgesamt noch nicht bestandsgefährdet.

Insektenatlas 2020 liefert Informationen über die Bedeutung von Insekten

Insekten sind die artenreichste Gruppe der Welt, dennoch sind sie derzeit bedroht. Der Insektenatlas der Heinrich-Böll-Stiftung und des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) zeigt, wie die Welt der Insekten mit unserer Landwirtschaft und Ernährung verbunden ist und liefert dazu Daten und Fakten.

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