Themenwelt

Rund 30.000 Arten sind in den Roten Listen erfasst

Wissenswertes zu Tieren, Pflanzen und Pilzen entdecken

Von den etwa 72.000 in Deutschland einheimischen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten werden in den Roten Listen rund 30.000 auf ihre Gefährdung hin untersucht. Ergänzend zu diesen wissenschaftlichen Fachgutachten geben die Artenportraits des Rote-Liste-Zentrums einen Einblick in die Lebensweise von Tieren und Pflanzen, zeigen Wissenswertes und Kurioses auf und auch was zu tun ist, um den Bestand der Art zu erhalten.

Eine eigene Themenwelt-Seite informiert außerdem über gesetzliche Schutzmaßnahmen. Denn steht eine Art auf der Roten Liste, bedeutet dies nicht automatisch, dass sie auch gesetzlich geschützt ist. Hier greifen eine Vielzahl nationaler und internationaler Übereinkommen und Gesetze.

Für das Sammeln und Auswerten von Beobachtungsdaten können Datenportale ein nützliches Instrument sein. Die Themenwelt-Seite "Datenportale" führt eine Reihe solcher Portale auf, regionale ebenso wie überregionale. Hier finden sich außerdem Taxonomie-Hilfen für Bestimmung verschiedener Artengruppen.

Zähneknirschen statt Gesang

Die Alpine Gebirgsschrecke – Ein Artenportrait

Wer sie finden will, muss genau hinschauen und meist hoch hinaus: obwohl quietschend grün mit gelben Beinen, ist sie trotzdem gut getarnt. Vielleicht hört man stattdessen ihr „Zähneknirschen“ in über 1.000 m Höhe – oder im Schwarzwald. Die deutschen Bestände der Art haben in den letzten Jahrzehnten abgenommen. Die ohnehin seltene Alpine Gebirgsschrecke wird deshalb in der Kategorie „Vorwarnliste“ geführt.

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Verantwortung für den heimlichen Wappenvogel

Der Rotmilan – Ein Artenportrait

„Wenn der Milan sein Nest baut, pass auf die Wäsche auf!“, schrieb schon William Shakespeare in „The Winter's Tale". Rotmilane lebten früher mitten in London und wurden als Abfallverwerter geschätzt. Die Kehrseite: Sie ließen für den Nestbau schon mal ein Unterhemd mitgehen. Mehr als die Hälfte des weltweiten Rotmilan-Bestands lebt in Deutschland.

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Wölfe unter den Wirbellosen

Der Trommelwolf: Ein Artenportrait

Wer im Wald leise Trommelwirbel hört, vermutet nicht, dass ein winziger „Wolf“ dahinter steckt: Der nur 5-6 mm große Trommelwolf, eine Spinnenart, wirbt damit zur Balzzeit um Partner. Die mit dem Hinterleib auf trockenem Laub erzeugten Geräusche sind auch für das menschliche Ohr deutlich zu hören.

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Metallic-Look ohne Farbe

Der Blauschillernde Feuerfalter: Ein Artenportrait

Der Blau- und Violettschiller der Feuerfalter ist einzigartig auf der Welt – keine andere Schmetterlingsgruppe besitzt solche Farben. Dabei ist der metallisch wirkende Schiller gar keine echte Farbe, denn er wird durch Lichtbrechung erzeugt. Dafür verblasst er auch nicht.

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Ohne Blinddarm ist das Leben länger

Der Gartenschläfer: Ein Artenportrait

Wenn die kleine Schlafmaus mit der auffälligen schwarzen Kopfmaske erst im späten Frühjahr wieder erwacht, hat das etwas mit ihrem Speiseplan zu tun – und dass ihr ein Stück Darm fehlt. Rätselhaft ist, warum das Verbreitungsgebiet des Gartenschläfers während der letzten 50 Jahre dramatisch geschrumpft ist.

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Weinbegleiter mit subtropischer Verwandtschaft

Die Osterluzei und der Osterluzeifalter: Ein Artenportrait

Was haben die alte Heilpflanze und der bei uns ausgestorbene Schmetterling mit Ostern zu tun?

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Nektar-Tankstelle für Furchen- und Mauerbienen

Die Gemeine Küchenschelle: Ein Artenportrait

Mit den Kühen hat die Pflanze nichts zu tun und mit der Küche schon gar nicht. Der rätselhafte Name hat einen ganz anderen Ursprung.

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Vom Gewinner zum Verlierer

Der Feldhase: Ein Artenportrait

Der Feldhase war einst ein Gewinner der Kulturlandschaft. Meister Lampe profitierte lange von kleinbäuerlichen ländlichen Strukturen....

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Trojaner im Anmarsch: Was Filzbiene und Kuckuck gemeinsam haben

Die Gemeine Filzbiene: Ein Artenportrait

Ein wahrer Krimi verbirgt sich hinter dem wissenschaftlichen Namen der Filzbiene (Epeolus variegatus) ....

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Nomade in einer zerschnittenen Welt

Der Iltis: Ein Artenportrait

Gefährliche Mahlzeiten an der Autobahn: In einigen Regionen konzentrieren sich Iltisvorkommen auf Autobahnböschungen, da nur dort noch nennenswerte Bestände an Mäusen leben ....

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Vom Verlierer zum Gewinner

Der Trauer-Rosenkäfer: Ein Artenportrait

Der wärmeliebende Trauer-Rosenkäfer ist heutzutage auch im Norden zu Hause. Der kleine Blütenbewohner verschläft den Winter und verliert im Frühjahr seinen "Pelz"....

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