Kontakt und Service

So kontaktieren Sie das Rote-Liste-Zentrum

 Fliegenpilze, Foto: Heinz Buls.

Viele Großpilzarten, wie auch die Fliegenpilze, stehen über ein unterirdisches Austauschnetz in Kontakt mit anderen Lebewesen.

Foto: Heinz Buls

Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie Fragen zum Rote-Liste-Zentrum, zur Erstellung der Roten Listen oder zur Website haben.

Einige Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie bereits auf dieser Seite.

Hinweis: Für Informationen zu einzelnen Tier-, Pflanzen- oder Pilzarten möchten wir Sie bitten, unsere Artensuchmaschine zu verwenden. Die Artensuchmaschine bietet Daten aus den bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands: Gefährdungskategorie, Bestandssituation und Bestandsentwicklung sowie ergänzende Informationen.

Newsletter

Möchten Sie aktuelle Meldungen rund um das Thema Rote Listen erhalten? Dann  tragen Sie bitte am Ende dieser Seite Ihre E-Mail-Adresse im Formularfeld "Newsletter abonnieren" ein und klicken den roten Button.

 

Warum findet die Artensuchmaschine einige Tiere, Pflanzen, Pilze nicht?

Von den etwa 72.000 bekannten in Deutschland einheimischen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind mittlerweile mehr als 30.000 auf ihre Gefährdung hin untersucht.

Folgende Artengruppen können nicht über die Artensuchmaschine recherchiert werden, da hierfür noch keine aktuellen Roten Listen vom Bundesamt für Naturschutz herausgegeben wurden: Eintagsfliegen, Libellen, Netzflügler, Steinfliegen, Wanzen. Auch die Roten Listen der Käfer (außer Laufkäfer und Wasserkäfer) sind noch nicht veröffentlicht.

Informationen aus der neuen Roten Liste der Brutvögel, die im Juni 2021 vorgestellt wurde, sind noch nicht in der Artensuchmaschine zu finden. Siehe dazu auch nachfolgende Frage.

Außerdem: Für einige Arten sind in der Artensuchmaschine keine deutschen Namen hinterlegt, sondern nur ihre wissenschaftlichen Namen. Dies betrifft zum Beispiel die Wildbienenarten. Hintergrund: Die Artensuchmaschine spiegelt die Bestandsdaten der aktuellen Roten Listen wider, die sich zumeist auf die wissenschaftlichen Namen der Arten konzentrieren. Mittelfristig soll die Artensuchmaschine um geläufige deutsche Artnamen ergänzt werden.

Auch die Treffergenauigkeit, die Darstellung der wissenschaftlichen Namen und die Darstellung der Suchergebnisse wird weiter optimiert.

 

Warum wird die Rote Liste der Vögel nicht vom Bundesamt für Naturschutz herausgegeben?

Die Erstellung der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands wird traditionsgemäß nicht vom Rote-Liste-Zentrum (RLZ) bzw. dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) koordiniert. Seit 1994 ist das eigens dafür eingesetzte „Nationale Gremium Rote Liste Vögel“ für die Rote Liste Brutvögel verantwortlich. Dieses Gremium setzt sich aus Personen des Deutschen Rats für Vogelschutz e. V. (DRV), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW), der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft e. V. (DO-G), des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten e. V. (DDA), den deutschen Vogelwarten (AG Vogelwarten) und des BfN zusammen.

Aus diesem Grund erscheint die Erstveröffentlichung der Roten Liste nicht in der NaBiV-Schriftenreihe des BfN, sondern in den „Berichten zum Vogelschutz“. Diese Zeitschrift wird gemeinsam vom DRV und dem Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) herausgegeben.

Während die Roten Listen in der NaBiV-Schriftenreihe des BfN etwa alle zehn Jahre aktualisiert werden, erscheint die Rote Liste der Brutvögel in einem mittlerweile sechsjährigen Turnus. Mit etwas zeitlichem Versatz wird die Publikation in der NaBiV-Reihe des BfN veröffentlicht und die Daten werden für die Artensuchmaschine und den Downloadbereich des Rote-Liste-Zentrums aufbereitet.

Die Gefährdungseinstufung der Vogelarten ist schon jetzt auf der Website des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten zu finden. Weitere Erläuterungen zur neuen Roten Liste der Brutvögel mit Hinweis zum Bestellformular hier.

Welche Roten Listen sind in Arbeit oder in der Planung?

Für die Phytoparasitischen Pilze sowie Muscheln und Schnecken des Binnenlandes werden derzeit intensive Vorarbeiten durchgeführt. Ein baldiger Beginn der Überarbeitung ist zudem für die Rote Liste der Heuschrecken sowie der Fische und Rundmäuler der Binnengewässer geplant.

Ich möchte an den Roten Listen mitarbeiten – wie ist dies möglich?

Für die Datenerhebung zu den Arten sind vertiefte biologische und ökologische Kenntnisse Grundvoraussetzung. Kartierungsdaten werden vielfach von Mitgliedern regionaler Naturschutzverbände und Fachorganisationen erhoben und gesammelt. Eine aktive Mitarbeit zur Datensammlung bedeutet auch eine Mitarbeit an der Erstellung Roter Listen, wenn diese Daten für Auswertungszwecke den jeweiligen Art-Expertinnen und Art-Experten zur Verfügung stehen. Für die Dateneingabe und Kontaktaufnahme zu Experten können verschiedene Erfassungs-Apps und Datenportale zu Artengruppen genutzt werden (siehe auch Übersicht Datenportale), mit denen auch eine qualifizierte Überprüfung der Funddaten gegeben ist.

Rote-Liste-Autoren arbeiten oft entweder hauptamtlich oder nebenberuflich im Artenschutz und haben in der Regel langjährige Erfahrung mit der wissenschaftlichen Beobachtung von Arten. Sie zeichnen sich durch fundierte biologisch-ökologische und taxonomische Fachkenntnisse aus, haben zu den betreffenden Arten eigene wissenschaftliche Arbeiten publiziert und sind innerhalb der Expertenszene vernetzt. Zur erstmaligen Kontaktaufnahme wird auf die regionalen Fachorganisationen verwiesen.

Kontaktformular

Ja, ich stimme der Weitergabe meiner Daten sowie der Nachricht an den jeweils passenden Ansprechpartner zu.

Ja, ich stimme hiermit der Speicherung und Verarbeitung meiner angegebenen Daten zum Zwecke der Kontaktaufnahme im Rahmen meiner Anfrage an das Rote-Liste-Zentrum zu. Meine Daten werden nur im Rahmen der Kontaktaufnahme verwendet und nicht an unbeteiligte Dritte weitergegeben.