Artensuchmaschine

Die Artensuchmaschine bietet Daten aus den bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands:
Gefährdungskategorie, Bestandssituation und Bestandsentwicklung sowie ergänzende Informationen.

Bitte geben Sie den deutschen oder den wissenschaftlichen Namen der gesuchten Art ein.
Hinweis: Der deutsche Name ist in der Artensuchmaschine nicht für alle Arten verfügbar.
Die Daten der neuen Roten Liste der Brutvögel (Ryslavy et al. 2020) sind derzeit noch nicht abrufbar.

Aktuelles

Veranstaltung
Save the Date: Rote-Liste-Autorentagung 2023. Bild: magele-picture/stock.adobe.com

Save the Date: Rote-Liste-Autorentagung 2023

Die Autorinnen und Autoren der Roten Listen Deutschlands treffen sich vom 12. bis 14. Mai 2023 in Bonn. Die Tagung wird in Präsenz stattfinden.

mehr lesen

Veranstaltung
Das Zwerg-Filzmützenmoos (Pogonatum nanum) gehört zu den Laubmoosen und ist laut Rote Liste stark gefährdet.

Aufbaukurs „Moose bestimmen“ – Bewerbung bis 12. August

Der Kurs richtet sich an Mitarbeiter*innen in Naturschutz- und Forstbehörden, Gutachter- und Planungsbüros, Umweltverbänden, wissenschaftlichen Einrichtungen, Naturkundemuseen, Bildungseinrichtungen und Biologischen/Ökologischen Stationen sowie an Ehrenamtler*innen und Studierende mit fundierten Vorkenntnissen.

mehr lesen

Pflanze des Monats
Das charakteristische grüne Leuchten des Leuchtmooses. Foto: Stefan Gey

Vom leuchtenden Moos und Zwergengold

Moose sind oft nur als Störenfried vom eigenen Dach oder aus dem Rasen bekannt. Die knapp 1.200 Arten in Deutschland können uns jedoch fast überall begegnen: auf Erde, Gestein, Totholz, an Bäumen, im Moor oder im Wasser. Einige Arten haben sich sogar an das Leben in Höhlen angepasst, z.B. das Leuchtmoos. Und ja, der Name ist Programm!

Das Leuchtmoos ist unsere Art des Monats Juli.

mehr lesen

Meldung
Der einst für die Agrarlandschaft charakteristische Gesang der Feldlerche ist immer seltener zu hören. Foto: Jan Kieckbusch

Neue Rote Liste der Brutvögel Schleswig-Holsteins

Die neue Rote Liste der Brutvögel in Schleswig-Holstein zeigt eine gemischte Bilanz. Einige klassische Flaggschiffarten des Naturschutzes sind als „ungefährdet“ eingestuft, 38 % gelten jedoch als bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Sorge bereitet unter anderem die Entwicklung bei einigen Arten der Agrarlebensräume, da einst häufige und weit verbreitete Arten wie Feldlerche, Braunkehlchen und Wiesenpieper Bestandsrückgänge aufweisen und Teile des Landes geräumt haben.

mehr lesen

Tier des Monats
Männchen der Kleinen Moosjungfer. Foto: Robert Mertl/adobestock.com

Eine anspruchsvolle Moorbewohnerin

Moosjungfern gehören zur Familie der Segellibellen, sind aber recht zierliche Vertreter dieser Großlibellengruppe. Der deutsche Name bezieht sich auf das Vorhandensein von Wassermoosen im Lebensraum der Larven. Mit einer Länge von nur 35 mm ist die Kleine Moosjungfer die kleinste Vertreterin ihrer Gattung – sie ist unsere Art des Monats Juni.

mehr lesen

Meldung
Rotklee-Bläuling (Cyaniris semiargus, Syn. Polyommatus semiargus), auch als Violetter Waldbläuling bekannt. Foto: Detlef Kolligs

Neue Rote Liste der Schmetterlinge Schleswig-Holsteins

Fast die Hälfte der Großschmetterlingsarten in Schleswig-Holstein, nämlich 44 Prozent, sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Wenn man nur die Tagfalter betrachtet, liegt der Gefährdungsgrad sogar bei 65 Prozent.

mehr lesen

Artenportraits

Ungefährdet
Das charakteristische grüne Leuchten des Leuchtmooses. Foto: Stefan Gey

Vom leuchtenden Moos und Zwergengold
Schistostega pennata
Das Leuchtmoos Zum Artenportrait
Gefährdet
Männchen der Kleinen Moosjungfer. Foto: Robert Mertl/adobestock.com

Eine anspruchsvolle Moorbewohnerin
Leucorrhinia dubia
Die Kleine Moosjungfer Zum Artenportrait
Ungefährdet
Maiglöckchen gedeihen in lichten Wäldern, vermehren sich aber auch prächtig in Parks und in Gärten. Foto: Viktoriia Kolosova/stock.adobe.com

Betörender Duft und starkes Gift
Convallaria majalis
Das Maiglöckchen Zum Artenportrait
Gefährdet
Die neue Rote Liste der Brutvögel weist den Kuckuck als „gefährdet“ aus. Foto: Piotr Krzeslak/Adobe Stock

Erst nach Ostern werden die Eier „verschenkt“
Cuculus canorus
Der Kuckuck Zum Artenportrait
Ungefährdet
Die Ameisen-Sichelwanze ist im Larvenstadium gut an der charakteristischen Taille zu erkennen. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Mit Ameisen-Taille in die falsche Schublade
Himacerus mirmicoides
Die Ameisen-Sichelwanze Zum Artenportrait
Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Mit ihrem hellen Fell sind die Jungtiere des Seehunds auf Sand gut getarnt. Foto: Martin Blum

Knopfäugige Räuber der Nord- und Ostsee
Phoca vitulina
Der Seehund Zum Artenportrait
Ungefährdet
Trauer-Rosenkäfer. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Vom Verlierer zum Gewinner
Oxythyrea funesta
Der Trauer-Rosenkäfer Zum Artenportrait
Ungefährdet
Nur beim Männchen der 8 Millimeter kleinen Rainfarn-Maskenbiene glänzt das ganze Gesicht wie weißes Porzellan. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek

Total en vogue: Die Biene mit der Gesichtsmaske
Hylaeus nigritus
Die Rainfarn-Maskenbiene Zum Artenportrait
Die Gemeine Florfliege gehört zur Insektengruppe der Netzflügler, die in Deutschland mit rund 100 Arten vorkommt. Foto: Dr. Axel Gruppe

Warum man sich im Garten über Florfliegen freuen sollte
Chrysoperla carnea
Die Gemeine Florfliege Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Auch wenn eine Bestandsverbesserung zu erkennen ist, gilt die Raue Braunschüsselflechte in Deutschland noch als „selten“ und „stark gefährdet“. Foto: Dr. Volker John

Dramatischer Rückgang und wundersame Erholung – menschengemacht
Melanohalea exasperata
Die Raue Braunschüsselflechte Zum Artenportrait
Vom Aussterben bedroht

Den Winterschlaf angetreten
Cricetus cricetus
Der Feldhamster Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Die Geburtshelferkröte ist nach Bundesnaturschutzgesetz „streng geschützt“ und steht auch europaweit unter Schutz.

Kleine Kröte mit Riesenbabys
Alytes obstetricans
Die Geburtshelferkröte Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Die farbenprächtigste Eidechse Deutschlands ist stark gefährdet. Foto: Dr. Ulrich Schulte

Ein seltenes Juwel im Weinberg
Lacerta viridis
Die Westliche Smaragdeidechse Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Für Insekten, wie hier der Hainschwebfliege, bieten die Blüten des Teufelsabbiss eine wichtige Nahrungsquelle. Foto: Miriam Lindenmeier

Alte Heilpflanze mit teuflischer Vergangenheit
Succisa pratensis
Der Gewöhnliche Teufelsabbiss Zum Artenportrait
Ungefährdet
Ufernahe Wasserpflanzen gehören zu den wichtigsten Lebensraumstrukturen für Hechte. Foto: Stephanie Friedrich

Ein Räuber im Badesee
Esox lucius
Der Hecht Zum Artenportrait
Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Bergzikade auf einem saarländischen Kalk-Halbtrockenrasen. Foto: Dr. Hannes Petrischak

Bergzikaden verbreiten Urlaubsfeeling
Cicadetta Montana, C. cantilatrix, C. petryi
Die Bergzikaden Zum Artenportrait
Gefährdet
Das junge Furchenbienen-Männchen wartet am Nesteingang auf ein frisch geschlüpftes Weibchen. Foto: Dr. Hannes Petrischak

Ziemlich beste Freundinnen: Mütter und Töchter der Vierbindigen Furchenbiene
Halictus quadricinctus
Die Vierbindige Furchenbiene Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Frühjahrs-Feenkrebse schwimmen meist mit dem Bauch nach oben durch die Tümpel. Die bunteren Weibchen sind gut zu erkennen. Foto: Uwe Manzke

Lebende Fossilien: Im Frühjahr erwachen die Urzeitkrebse
Eubranchipus grubii
Der Frühjahrs-Feenkrebs Zum Artenportrait
Gefährdet
Die wilde Gelbe Narzisse ist per Gesetz streng geschützt. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek

Wussten Sie, dass es in Deutschland wilde Narzissen gibt?
Narcissus pseudonarcissus
Die Gelbe Narzisse Zum Artenportrait
Extrem selten
Ein wahres Juwel unter den Regenwürmern: Wie der glänzende Schmuckstein zieht auch der Smaragdwurm die Blicke auf sich. Foto: Ulfert Graefe

Der Wurm, der einen Edelstein im Namen trägt
Aporrectodea smaragdina
Der Smaragdwurm Zum Artenportrait
Ausgestorben / Verschollen
Dieser Papageitaucher hat Nistmaterial für seine Bruthöhle gesammelt. Foto: Dr. Hannes Petrischak

Ein Ex-Helgoländer auf Stippvisite
Fratercula arctica
Der Papageitaucher Zum Artenportrait
Ungefährdet
Gewimperter Erdstern (Geastrum fimbriatum): Der ungewöhnlich geformte Pilz ist in Deutschland gebietsweise häufig und insgesamt ungefährdet. Foto: Dr. Günter-Matzke-Hajek

Gewimperter Erdstern
Geastrum fimbriatum
Sternbilder auf dem Waldboden Zum Artenportrait
Gefährdet
Wie alle Wolfspinnen besitzt der Trommelwolf acht Augen. Besonders sehstark sind die vergrößerten vorderen Mittelaugen. Bei vielen Wolfspinnen sind komplexe visuelle Balzrituale entstanden. Foto: Dr. Joergen Lissner

Der Trommelwolf ist die Spinne des Jahres 2022
Hygrolycosa rubrofasciata
Wölfe unter den Wirbellosen Zum Artenportrait
Vom Aussterben bedroht
Auffälligstes Merkmal des Grauen Langohrs (Plecotus austriacus) sind seine fast körperlangen Ohrmuscheln. Foto: Dr. Bernd Stein.

Graues Langohr
Plecotus austriacus
Ein grauer Dorfbewohner mit langen Ohren Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Der Größenunterschied zwischen dem Weibchen (unten) und dem Männchen (oben) ist bei der Alpinen Gebirgsschrecke besonders auffällig.

Alpine Gebirgsschrecke
Miramella alpina
Zähneknirschen statt Gesang Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Mit seinem tief gegabelten Schwanz, den rostroten Gefiederpartien und den kontrastreichen Schwingen ist der Rotmilan auch im Flug gut zu erkennen.  Foto: Mathias Schäf

Rotmilan
Milvus milvus
Verantwortung für den heimlichen Wappenvogel Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Der sehr seltene Blauschillernde Feuerfalter (Lycaena helle) ist in der Roten Liste der Tagfalter Deutschlands als stark gefährdet eingestuft. Foto: Dr. Steffen Caspari

Blauschillernder Feuerfalter
Lycaena helle
Metallic-Look ohne Farbe Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Mehr als 10 % der Vorkommensgebiete des Gartenschläfers liegen in Deutschland, weshalb Deutschland weltweit eine besondere Verantwortung dafür hat, diese Art zu erhalten. Foto: Sven Büchner

Gartenschläfer
Eliomys quercinus
Ohne Blinddarm ist das Leben länger Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Blüten der Osterluzei. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Die Osterluzei
Aristolochia clematitis
Weinbegleiter mit subtropischer Verwandtschaft Zum Artenportrait
Gefährdet
Die Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) gilt in Deutschland als gefährdet. Foto: Steve Schöfisch.

Gewöhnliche Küchenschelle
Pulsatilla vulgaris
Nektar-Tankstelle für Furchen- und Mauerbienen Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Gemeine Filzbiene (Epeolus variegatus). Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Gemeine Filzbiene
Epeolus variegatus
Trojaner im Anmarsch Zum Artenportrait
Gefährdet
Iltis, Rote-Liste-Kategorie: Gefährdet. © Foto: Steffen Spänig.

Iltis
Mustela putorius
Nomade in einer zerschnittenen Welt Zum Artenportrait
Gefährdet
Feldhase im Zuckerrübenfeld. Foto: Tino Broghammer.

Feldhase
Lepus europaeus
Vom Gewinner zum Verlierer Zum Artenportrait




 %

der Wirbeltiere

 %

der wirbellosen Tiere

 %

der Pflanzen

 %

der Pilze und Flechten

sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben

(bezogen auf die bewerteten Taxa in den Roten Listen Deutschlands)

Salamandra salamandra. Foto: Mirko Paric.

Das Rote-Liste-Zentrum

Als zentrale Koordinationsstelle übernimmt das Rote-Liste-Zentrum im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz die Gesamtkoordination aller bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Rote Listen sind wissenschaftliche Fachgutachten und dienen der Information der Öffentlichkeit über die Gefährdungssituation der Arten. Wesentliche Aufgabe des Rote-Liste-Zentrums ist die fachliche, organisatorische und finanzielle Unterstützung der Art-Spezialisten und -Spezialistinnen.

mehr lesen

Startseite

Fast die Hälfte der Großschmetterlingsarten in Schleswig-Holstein, nämlich 44 Prozent, sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Wenn man nur die Tagfalter betrachtet, liegt der Gefährdungsgrad sogar bei 65 Prozent.