Artensuchmaschine

Die Artensuchmaschine bietet Daten aus den bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands:
Gefährdungskategorie, Bestandssituation und Bestandsentwicklung sowie ergänzende Informationen.

Bitte geben Sie den deutschen oder den wissenschaftlichen Namen der gesuchten Art ein.
Hinweis: Der deutsche Name ist in der Artensuchmaschine nicht für alle Arten verfügbar.

Aktuelles

Meldung
Ausschreibung

Überarbeitung Rote Liste der marinen Makroalgen

Das Rote-Liste-Zentrum vergibt einen Auftrag über Vorarbeiten zur Roten Liste der marinen Makroalgen Deutschlands. Die Ausschreibung ist auf www.bund.de veröffentlicht, die Angebotsfrist endet am 15. August 2020.

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Tier des Monats
Wie alle Wolfspinnen besitzt der Trommelwolf acht Augen. Besonders sehstark sind die vergrößerten vorderen Mittelaugen. Bei vielen Wolfspinnen sind komplexe visuelle Balzrituale entstanden.  © Foto: Dr. Joergen Lissner

Trommelwolf

Wer im Wald leise Trommelwirbel hört, vermutet nicht, dass ein winziger „Wolf“ dahinter steckt: Der nur 5-6 mm große Trommelwolf, eine Spinnenart, wirbt damit zur Balzzeit um Partner. Die mit dem Hinterleib auf trockenem Laub erzeugten Geräusche sind auch für das menschliche Ohr deutlich zu hören. In der Roten Liste der Spinnen Deutschlands ist die Wolfsspinne, die Moor-, Sumpf- und Auenwäldern liebt, als gefährdet eingestuft.

Der Trommelwolf ist unser Tier des Monats Juli.

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Meldung
Ausschreibung

Überarbeitung Rote Liste der bodenlebenden wirbellosen Meerestiere

Das Rote-Liste-Zentrum vergibt einen Auftrag über Vorarbeiten zur Roten Liste der bodenlebenden wirbellosen Meerestiere Deutschlands. Die Ausschreibung ist auf www.bund.de veröffentlicht, die Angebotsfrist endet am 15. Juli 2020.

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Tier des Monats
Der sehr seltene Blauschillernde Feuerfalter (Lycaena helle) ist in der Roten Liste der Tagfalter Deutschlands als stark gefährdet eingestuft. Foto: Dr. Steffen Caspari.

Blauschillernder Feuerfalter

Der Blau- und Violettschiller der Feuerfalter ist einzigartig auf der Welt – keine andere Schmetterlingsgruppe besitzt solche Farben. Dabei ist der metallisch wirkende Schiller gar keine echte Farbe, denn er wird durch Lichtbrechung erzeugt. Dafür verblasst er auch nicht.

Der sehr seltene Blauschillernde Feuerfalter ist im Juni unser „Tier des Monats“. In der Roten Liste der Tagfalter Deutschlands ist er als „Stark gefährdet“ eingestuft.

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Meldung
Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen Deutschlands. Verlag Eugen Ulmer 2020. Grafik: UFZ

Neuer Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen zeigt die Welt der Schmetterlinge

Wer „Schmetterlinge“ sagt, meint damit oft die bunten Tagfalter, die jetzt über Gärten und Wiesen flattern. Der „Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen“ gibt nun erstmals einen gesamtdeutschen Überblick über deren Vorkommen. Mit attraktiven Bildern und anschaulichen Portraits stellen die Autoren alle heimischen Arten vor, samt Informationen zu Lebensräumen und Biologie, Gefährdung und Schutz. Vor allem aber gibt es für die Tagfalter detaillierte Verbreitungskarten, die eine wichtige Grundlage zur Aktualisierung der nächsten Roten Liste der Tagfalter Deutschlands sind.

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Tier des Monats
Mehr als 10 % der Vorkommensgebiete des Gartenschläfers liegen in Deutschland, weshalb Deutschland weltweit eine besondere Verantwortung dafür hat, diese Art zu erhalten. Foto: Sven Büchner

Der Gartenschläfer

Wenn die kleine Schlafmaus mit der auffälligen schwarzen Kopfmaske erst im späten Frühjahr wieder erwacht, hat das etwas mit ihrem Speiseplan zu tun – und dass ihr ein Stück Darm fehlt. Rätselhaft ist, warum das Verbreitungsgebiet des Gartenschläfers während der letzten 50 Jahre dramatisch geschrumpft ist.

Der Gartenschläfer ist im Mai unser „Tier des Monats“. Die Rote Liste der Säugetiere verzeichnet für den Gartenschläfer eine besondere Verantwortung Deutschlands für die weltweite Erhaltung dieser Art.

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der Wirbeltiere

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der wirbellosen Tiere

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der Pflanzen

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der Pilze und Flechten

sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben

(bezogen auf die bewerteten Taxa in den Roten Listen Deutschlands)

Artenportraits

Gefährdet
Wie alle Wolfspinnen besitzt der Trommelwolf acht Augen. Besonders sehstark sind die vergrößerten vorderen Mittelaugen. Bei vielen Wolfspinnen sind komplexe visuelle Balzrituale entstanden. Foto: Dr. Joergen Lissner

Trommelwolf
Hygrolycosa rubrofasciata
Wölfe unter den Wirbellosen Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Der sehr seltene Blauschillernde Feuerfalter (Lycaena helle) ist in der Roten Liste der Tagfalter Deutschlands als stark gefährdet eingestuft. Foto: Dr. Steffen Caspari

Blauschillernder Feuerfalter
Lycaena helle
Metallic-Look ohne Farbe Zum Artenportrait
Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Mehr als 10 % der Vorkommensgebiete des Gartenschläfers liegen in Deutschland, weshalb Deutschland weltweit eine besondere Verantwortung dafür hat, diese Art zu erhalten. Foto: Sven Büchner

Der Gartenschläfer
Eliomys quercinus
Ohne Blinddarm ist das Leben länger Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Blüten der Osterluzei. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Die Osterluzei
Aristolochia clematitis
Weinbegleiter mit subtropischer Verwandtschaft Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Gemeine Filzbiene (Epeolus variegatus). Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Gemeine Filzbiene
Epeolus variegatus
Trojaner im Anmarsch Zum Artenportrait
Gefährdet
Die Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) gilt in Deutschland als gefährdet. Foto: Steve Schöfisch.

Die Gewöhnliche Küchenschelle
Pulsatilla vulgaris
Nektar-Tankstelle für Furchen- und Mauerbienen Zum Artenportrait
Gefährdet
Iltis, Rote-Liste-Kategorie: Gefährdet. © Foto: Steffen Spänig.

Der Iltis
Mustela putorius
Nomade in einer zerschnittenen Welt Zum Artenportrait
Ungefährdet
Trauer-Rosenkäfer. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Trauer-Rosenkäfer
Oxythyrea funesta
Vom Verlierer zum Gewinner Zum Artenportrait
Gefährdet
Feldhase im Zuckerrübenfeld. Foto: Tino Broghammer.

Der Feldhase
Lepus europaeus
Vom Gewinner zum Verlierer Zum Artenportrait

Feuersalamander. Foto: Mirko Paric.

Das Rote-Liste-Zentrum

Als zentrale Koordinationsstelle übernimmt das Rote-Liste-Zentrum im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz die Gesamtkoordination aller bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Rote Listen sind wissenschaftliche Fachgutachten und dienen der Information der Öffentlichkeit über die Gefährdungssituation der Arten. Wesentliche Aufgabe des Rote-Liste-Zentrums ist die fachliche, organisatorische und finanzielle Unterstützung der Art-Spezialisten und -Spezialistinnen.

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Wenn die kleine Schlafmaus mit der auffälligen schwarzen Kopfmaske erst im späten Frühjahr wieder erwacht, hat das etwas mit ihrem Speiseplan zu tun – und dass ihr ein Stück Darm fehlt. Rätselhaft ist, warum das Verbreitungsgebiet des Gartenschläfers während der letzten 50 Jahre dramatisch geschrumpft ist.

Der Gartenschläfer ist im Mai unser „Tier des Monats“. Die Rote Liste der Säugetiere verzeichnet für den Gartenschläfer eine besondere Verantwortung Deutschlands für die weltweite Erhaltung dieser Art.