Artensuchmaschine

Die Artensuchmaschine bietet Daten aus den bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands:
Rote-Liste-Kategorie, Bestandssituation und Bestandsentwicklung sowie ergänzende Informationen.

Bitte geben Sie den deutschen oder den wissenschaftlichen Namen der gesuchten Art ein.
Hinweis: Der deutsche Name ist in der Artensuchmaschine nicht für alle Arten verfügbar.
Die Daten der neuen Roten Liste der Brutvögel (Ryslavy et al. 2020) sind derzeit noch nicht abrufbar.

Aktuelles

Veranstaltung
Das Torfmoos Sphagnum warnstorfii gilt in Deutschland als selten und ist laut Roter Liste der Moose stark gefährdet. Bild: Dr. Steffen Caspari

Internationale Summer School Moose in Lettland

Moos-Begeisterte aus bis zu 43 Ländern treffen sich im August 2024 in Lettland. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Exkursionen mit Bestimmungsübungen. Lettland beheimatet Moose, die europaweit selten zu finden sind.

Anmeldeschluss ist der 1. April 2024.

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Meldung
Rote-Liste-Zentrum jetzt bei Bluesky. Foto: Tino Broghammer

Rote-Liste-Zentrum bei Bluesky

Wir haben jetzt auch einen Fuß im blauen Himmel: Unter rote-liste-zentrum@bsky.social teilen wir News rund um die Roten Listen. Die Twitter-Alternative „Bluesky“ ist seit kurzem für alle offen, man benötigt keine Einladung mehr.

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Tier des Monats
Panther-Ameisenjungfern sind selten und schwer zu entdecken. Foto: Dr. Axel Gruppe

Löwen, die in Baumhöhlen lauern

Die Panther-Ameisenjungfer ist die seltenste unter den heimischen Ameisenjungfern. Nur alle paar Jahrzehnte wurde sie bisher gesichtet. Vor Kurzem gelangen jedoch innerhalb eines Jahres gleich zwei Funde. Mit ihren fast transparenten, gefleckten Flügeln ist sie im Wald, zum Beispiel auf Baumrinde oder trockenem Laub, gut getarnt. Ihre Larven, die so genannten „Ameisenlöwen“, leben ohnehin völlig verborgen. Nur Fachleute, die genau wissen, wo man sie suchen muss, sind in der Lage, die Tiere aufzuspüren. Die nachtaktive Art gehört zu den Netzflüglern und ist unsere Art des Monats Februar.

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Meldung
Dr. Martin Friedrichs-Manthey, hier mit einem Wolgazander, ist Mitautor der neuen Roten Liste. Bild: Dr. Martin Friedrichs-Manthey

Von erstaunlichen Trends bei Fischen und was harmonische Daten mit der neuen Roten Liste zu tun haben

Der Leiter der Datenauswertung verrät im Interview, warum diese Daten so wertvoll für die Rote Liste sind und wie man es vermeidet, bei der Auswertung von 200.000 Daten in Kasachstan zu landen. Er spricht über ungehobene Datenschätze und erläutert, was den Fischen in Deutschland das Leben schwer macht.

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Pressemitteilung
Rote Liste der Süßwasserfische und Neunaugen. Bild: BfN/RLZ

Rote Liste: Zustand der Süßwasserfische und Neunaugen deutlich verschlechtert

Der Zustand der Süßwasserfische und Neunaugen Deutschlands hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Das zeigt die neue Rote Liste, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum (RLZ) jetzt veröffentlicht haben. Gefährdungsursache Nummer eins sind menschliche Eingriffe, etwa der Ausbau und die Regulierung von Gewässern. Darüber hinaus wirken sich vermehrt auftretende Dürresommer und höhere Gewässertemperaturen auf Fische und Neunaugen aus. So sind heute mehr als die Hälfte der 90 bewerteten einheimischen Süßwasserfisch- und Neunaugen-Arten bestandsgefährdet oder ausgestorben.

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Tier des Monats
In unseren Gewässern lebt überwiegend eine stark domestizierte Form des Karpfens. Foto: Rotislav/Adobe Stock

Warum der beliebte Speisefisch nicht überall gerne gesehen ist

Schon im Mittelalter war er ein begehrter Speisefisch, vor allem bei Nonnen und Mönchen. Heute ist der Karpfen aus unserer Unterwasserwelt nicht mehr wegzudenken, auch wenn die Zuchtform den Ur-Karpfen fast verdrängt hat. Für die Fischerei immer noch einer der wesentlichen „Brotfische“ und für viele Menschen Kulturgut, stehen einige dem Karpfen kritisch gegenüber. Der Karpfen ist unsere Art des Monats Januar.

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Meldung
Männchen vom Mosel-Apollofalter auf Flockenblume (G. Heupel)

Mosel-Apollofalter ist Schmetterling des Jahres 2024

Der Mosel-Apollofalter kommt ausschließlich im unteren Moseltal in Rheinland-Pfalz vor. Seit 2012 geht die Zahl der Falter massiv zurück. Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die AG Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. machen mit der Wahl zum Schmetterling des Jahres 2024 auf die stark bedrohte Art und den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft aufmerksam.

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Artenportraits

Daten unzureichend
Panther-Ameisenjungfern sind selten und schwer zu entdecken. Foto: Dr. Axel Gruppe

Löwen, die in Baumhöhlen lauern
Dendroleon pantherinus
Die Panther-Ameisenjungfer Zum Artenportrait
Ungefährdet
In unseren Gewässern lebt überwiegend eine stark domestizierte Form des Karpfens. Foto: Rotislav/Adobe Stock

Warum der beliebte Speisefisch nicht überall gerne gesehen ist
Cyprinus carpio
Der Karpfen Zum Artenportrait
Gefährdet
Schlammpeitzger (Misgurnus fossilis) werden im Norden „Piepaal“ und im Süden „Furzgrundel“ genannt

Stumm wie ein Fisch? Nicht ganz…
Misgurnus fossilis
Der Schlammpeitzger Zum Artenportrait
Ungefährdet
Orangefarbene Früchte und silbrig-grüne, schmale Blätter kennzeichnen den Sanddorn (Hippophaë rhamnoides). Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek

„Uuuh, sind die sauer!“
Hippophae rhamnoides
Der Gewöhnliche Sanddorn Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Der Apollofalter zählt zu den größten einheimischen Tagfaltern und ist außerhalb der Alpen durch seine markanten roten Flecken auf den Hinterflügeln unverwechselbar. Foto: Daniel Müller

Schmetterling mit Keuschheitsgürtel
Parnassius apollo
Der Rote Apollo Zum Artenportrait
Daten unzureichend
Rasterelektronenmikroskopische Abbildung einer präparierten Kieselschale von Gomphonella tegelensis mit Blick in das Innere einer Schachtelhälfte. Der schwarze Balken entspricht 10 µm (0,01 mm).  Foto: Oliver Skibbe, Juliane Bettig, Forschungsgruppe Diato

Puzzle am Tegeler See – eine neu entdeckte Kieselalge im Blick der Biodiversitätsforschung
Gomphonella tegelensis
Eine Kieselalge Zum Artenportrait
Gefährdet
Auf der Blattunterseite seiner Wirtspflanze bildet der Rostpilz Gymnosporangium amelanchieris kleine Erhebungen mit dünnen Pseudoperidien. Foto: Julia Kruse

„Bäumchen wechsel dich“ als Lebensmotto
Gymnosporangium amelanchieris
Ein Rostpilz Zum Artenportrait
Gefährdet
Die Schlingnatter gilt laut Roter Liste der Reptilien Deutschlands als gefährdet. Foto: Dr. Ulrich Schulte

Eine heimlich lebende Sonnenanbeterin
Coronella austriaca
Die Schlingnatter Zum Artenportrait
Ungefährdet
Arenicola marina, der dabei ist, sich einzugraben. Foto: Nehmer, BioConsult.

Spuren im Sand: Ein Ökosystemingenieur am Werk
Arenicola marina
Der Pierwurm Zum Artenportrait
Gefährdet
Das Rötliche Torfmoos ist an saure, nährstoffarme Standorte angepasst und bildet ausgedehnte Matten und Bulte. Foto: Marie Hild

Torfmoose sind Baumeister der Moore
Sphagnum rubellum
Das Rötliche Torfmoos Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Charakteristisch für Rebhühner ist der hufeisenförmige Fleck am Bauch. Foto: Yakubovich Dmitry/Adobe Stock

Rebhuhn und Feldhase – ein Traumpaar?
Perdix perdix
Bei Kälte wird gekuschelt Zum Artenportrait
Ungefährdet
Weibchen der Frühlings-Seidenbiene (Colletes cunicularius) im Blütenstand einer Weide. Foto: Ulrich Maier

Einzelzimmer mit Seide
Colletes cunicularius
Wildbiene des Jahres 2023 Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Sumpf-Haubenpilze im Torfmoos mit glasig-weißen Stielen und zitronengelben Köpfchen. Foto: Dr. Matthias Theiß

Sumpf-Haubenpilz: Der erste Eindruck täuscht
Mitrula paludosa
Pilz des Jahres 2023 Zum Artenportrait
Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Für den Kleinen Wasserfrosch verzeichnet die Rote Liste der Amphibien Deutschlands eine „Gefährdung unbekannten Ausmaßes“. Foto: Burkhard Thiesmeier

Der Kleine Wasserfrosch ist Lurch des Jahres 2023
Pelophylax lessonae
Besondere Verantwortung für den weltweiten Erhalt der Art Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Mehr als 10 % der Vorkommensgebiete des Gartenschläfers liegen in Deutschland, weshalb Deutschland weltweit eine besondere Verantwortung dafür hat, diese Art zu erhalten. Foto: Sven Büchner

Der Gartenschläfer ist das Tier des Jahres 2023
Eliomys quercinus
Ohne Blinddarm ist das Leben länger Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Äschen sind auf kühles, sauerstoffreiches und schnell fließendes Wasser angewiesen. Foto: Rotislav/Adobe Stock

Ein schwindendes Juwel unserer Flüsse?
Thymallus thymallus
Die Äsche Zum Artenportrait
Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Der Große Herzigel (Echinocardium pennatifidum) gilt als sehr selten. Foto: Petra Nehmer, BioConsult

Kartoffeln in der Nordsee?
Echinocardium pennatifidum
Der Große Herzseeigel Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Der Feuersalamander steht auf der Vorwarnliste. Deutschland ist für ihn in hohem Maße verantwortlich. Foto: Miriam Lindenmeier

Ein verborgener Bewohner unserer Wälder
Salamandra salamandra
Der Feuersalamander Zum Artenportrait
Ungefährdet
Goldfarbene Haarsäume an den Tergiten des Hinterleibs sind typisch für die Fransen-Mordfliege  - hier ein junges Männchen. Gut erkennbar ist auch die leicht aufwärts weisende untere Kontur des Stechrüssels. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek

Freispruch bei Mord und Raub
Choerades fimbriata
Die Fransen-Mordfliege Zum Artenportrait
Ungefährdet
Das charakteristische grüne Leuchten des Leuchtmooses. Foto: Stefan Gey

Vom leuchtenden Moos und Zwergengold
Schistostega pennata
Das Leuchtmoos Zum Artenportrait
Gefährdet
Männchen der Kleinen Moosjungfer. Foto: Robert Mertl/adobestock.com

Eine anspruchsvolle Moorbewohnerin
Leucorrhinia dubia
Die Kleine Moosjungfer Zum Artenportrait
Ungefährdet
Maiglöckchen gedeihen in lichten Wäldern, vermehren sich aber auch prächtig in Parks und in Gärten. Foto: Viktoriia Kolosova/stock.adobe.com

Betörender Duft und starkes Gift
Convallaria majalis
Das Maiglöckchen Zum Artenportrait
Gefährdet
Die neue Rote Liste der Brutvögel weist den Kuckuck als „gefährdet“ aus. Foto: Piotr Krzeslak/Adobe Stock

Erst nach Ostern werden die Eier „verschenkt“
Cuculus canorus
Der Kuckuck Zum Artenportrait
Ungefährdet
Die Ameisen-Sichelwanze ist im Larvenstadium gut an der charakteristischen Taille zu erkennen. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Mit Ameisen-Taille in die falsche Schublade
Himacerus mirmicoides
Die Ameisen-Sichelwanze Zum Artenportrait
Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Mit ihrem hellen Fell sind die Jungtiere des Seehunds auf Sand gut getarnt. Foto: Martin Blum

Knopfäugige Räuber der Nord- und Ostsee
Phoca vitulina
Der Seehund Zum Artenportrait
Ungefährdet
Trauer-Rosenkäfer. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Vom Verlierer zum Gewinner
Oxythyrea funesta
Der Trauer-Rosenkäfer Zum Artenportrait
Ungefährdet
Nur beim Männchen der 8 Millimeter kleinen Rainfarn-Maskenbiene glänzt das ganze Gesicht wie weißes Porzellan. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek

Total en vogue: Die Biene mit der Gesichtsmaske
Hylaeus nigritus
Die Rainfarn-Maskenbiene Zum Artenportrait
Die Gemeine Florfliege gehört zur Insektengruppe der Netzflügler, die in Deutschland mit rund 100 Arten vorkommt. Foto: Dr. Axel Gruppe

Warum man sich im Garten über Florfliegen freuen sollte
Chrysoperla carnea
Die Gemeine Florfliege Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Auch wenn eine Bestandsverbesserung zu erkennen ist, gilt die Raue Braunschüsselflechte in Deutschland noch als „selten“ und „stark gefährdet“. Foto: Dr. Volker John

Dramatischer Rückgang und wundersame Erholung – menschengemacht
Melanohalea exasperata
Die Raue Braunschüsselflechte Zum Artenportrait
Vom Aussterben bedroht

Den Winterschlaf angetreten
Cricetus cricetus
Der Feldhamster Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Die Geburtshelferkröte ist nach Bundesnaturschutzgesetz „streng geschützt“ und steht auch europaweit unter Schutz.

Kleine Kröte mit Riesenbabys
Alytes obstetricans
Die Geburtshelferkröte Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Die farbenprächtigste Eidechse Deutschlands ist stark gefährdet. Foto: Dr. Ulrich Schulte

Ein seltenes Juwel im Weinberg
Lacerta viridis
Die Westliche Smaragdeidechse Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Für Insekten, wie hier der Hainschwebfliege, bieten die Blüten des Teufelsabbiss eine wichtige Nahrungsquelle. Foto: Miriam Lindenmeier

Alte Heilpflanze mit teuflischer Vergangenheit
Succisa pratensis
Der Gewöhnliche Teufelsabbiss Zum Artenportrait
Ungefährdet
Ufernahe Wasserpflanzen gehören zu den wichtigsten Lebensraumstrukturen für Hechte. Foto: Stephanie Friedrich

Ein Räuber im Badesee
Esox lucius
Der Hecht Zum Artenportrait
Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Bergzikade auf einem saarländischen Kalk-Halbtrockenrasen. Foto: Dr. Hannes Petrischak

Bergzikaden verbreiten Urlaubsfeeling
Cicadetta Montana, C. cantilatrix, C. petryi
Die Bergzikaden Zum Artenportrait
Gefährdet
Das junge Furchenbienen-Männchen wartet am Nesteingang auf ein frisch geschlüpftes Weibchen. Foto: Dr. Hannes Petrischak

Ziemlich beste Freundinnen: Mütter und Töchter der Vierbindigen Furchenbiene
Halictus quadricinctus
Die Vierbindige Furchenbiene Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Frühjahrs-Feenkrebse schwimmen meist mit dem Bauch nach oben durch die Tümpel. Die bunteren Weibchen sind gut zu erkennen. Foto: Uwe Manzke

Lebende Fossilien: Im Frühjahr erwachen die Urzeitkrebse
Eubranchipus grubii
Der Frühjahrs-Feenkrebs Zum Artenportrait
Gefährdet
Die wilde Gelbe Narzisse ist per Gesetz streng geschützt. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek

Wussten Sie, dass es in Deutschland wilde Narzissen gibt?
Narcissus pseudonarcissus
Die Gelbe Narzisse Zum Artenportrait
Extrem selten
Ein wahres Juwel unter den Regenwürmern: Wie der glänzende Schmuckstein zieht auch der Smaragdwurm die Blicke auf sich. Foto: Ulfert Graefe

Der Wurm, der einen Edelstein im Namen trägt
Aporrectodea smaragdina
Der Smaragdwurm Zum Artenportrait
Ausgestorben / Verschollen
Dieser Papageitaucher hat Nistmaterial für seine Bruthöhle gesammelt. Foto: Dr. Hannes Petrischak

Ein Ex-Helgoländer auf Stippvisite
Fratercula arctica
Der Papageitaucher Zum Artenportrait
Ungefährdet
Gewimperter Erdstern (Geastrum fimbriatum): Der ungewöhnlich geformte Pilz ist in Deutschland gebietsweise häufig und insgesamt ungefährdet. Foto: Dr. Günter-Matzke-Hajek

Gewimperter Erdstern
Geastrum fimbriatum
Sternbilder auf dem Waldboden Zum Artenportrait
Gefährdet
Wie alle Wolfspinnen besitzt der Trommelwolf acht Augen. Besonders sehstark sind die vergrößerten vorderen Mittelaugen. Bei vielen Wolfspinnen sind komplexe visuelle Balzrituale entstanden. Foto: Dr. Joergen Lissner

Der Trommelwolf ist die Spinne des Jahres 2022
Hygrolycosa rubrofasciata
Wölfe unter den Wirbellosen Zum Artenportrait
Vom Aussterben bedroht
Auffälligstes Merkmal des Grauen Langohrs (Plecotus austriacus) sind seine fast körperlangen Ohrmuscheln. Foto: Dr. Bernd Stein.

Graues Langohr
Plecotus austriacus
Ein grauer Dorfbewohner mit langen Ohren Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Der Größenunterschied zwischen dem Weibchen (unten) und dem Männchen (oben) ist bei der Alpinen Gebirgsschrecke besonders auffällig.

Alpine Gebirgsschrecke
Miramella alpina
Zähneknirschen statt Gesang Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Mit seinem tief gegabelten Schwanz, den rostroten Gefiederpartien und den kontrastreichen Schwingen ist der Rotmilan auch im Flug gut zu erkennen.  Foto: Mathias Schäf

Rotmilan
Milvus milvus
Verantwortung für den heimlichen Wappenvogel Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Der sehr seltene Blauschillernde Feuerfalter (Lycaena helle) ist in der Roten Liste der Tagfalter Deutschlands als stark gefährdet eingestuft. Foto: Dr. Steffen Caspari

Blauschillernder Feuerfalter
Lycaena helle
Metallic-Look ohne Farbe Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Blüten der Osterluzei. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Die Osterluzei
Aristolochia clematitis
Weinbegleiter mit subtropischer Verwandtschaft Zum Artenportrait
Gefährdet
Die Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) gilt in Deutschland als gefährdet. Foto: Steve Schöfisch.

Gewöhnliche Küchenschelle
Pulsatilla vulgaris
Nektar-Tankstelle für Furchen- und Mauerbienen Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Gemeine Filzbiene (Epeolus variegatus). Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Gemeine Filzbiene
Epeolus variegatus
Trojaner im Anmarsch Zum Artenportrait
Gefährdet
Iltis, Rote-Liste-Kategorie: Gefährdet. © Foto: Steffen Spänig.

Iltis
Mustela putorius
Nomade in einer zerschnittenen Welt Zum Artenportrait
Gefährdet
Feldhase im Zuckerrübenfeld. Foto: Tino Broghammer.

Feldhase
Lepus europaeus
Vom Gewinner zum Verlierer Zum Artenportrait




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der Wirbeltiere

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der wirbellosen Tiere

 %

der Pflanzen

 %

der Pilze und Flechten

sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben

(bezogen auf die bewerteten Taxa in den Roten Listen Deutschlands)

Salamandra salamandra. Foto: Mirko Paric.

Das Rote-Liste-Zentrum

Als zentrale Koordinationsstelle übernimmt das Rote-Liste-Zentrum im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz die Gesamtkoordination aller bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Rote Listen sind wissenschaftliche Fachgutachten und dienen der Information der Öffentlichkeit über die Gefährdungssituation der Arten. Wesentliche Aufgabe des Rote-Liste-Zentrums ist die fachliche, organisatorische und finanzielle Unterstützung der Art-Spezialisten und -Spezialistinnen.

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Der Mosel-Apollofalter kommt ausschließlich im unteren Moseltal in Rheinland-Pfalz vor. Seit 2012 geht die Zahl der Falter massiv zurück. Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die AG Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. machen mit der Wahl zum Schmetterling des Jahres 2024 auf die stark bedrohte Art und den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft aufmerksam.