Artensuchmaschine

Die Artensuchmaschine bietet Daten aus den bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands:
Gefährdungskategorie, Bestandssituation und Bestandsentwicklung sowie ergänzende Informationen.

Bitte geben Sie den deutschen oder den wissenschaftlichen Namen der gesuchten Art ein.
Hinweis: Der deutsche Name ist in der Artensuchmaschine nicht für alle Arten verfügbar.

Aktuelles

Meldung
 Wiedehopf: In der aktuellen Rote Liste der Brutvögel ist der Wiedehopf (Upupa epops) als gefährdet eingestuft.

Tag des Artenschutzes - Rote Listen informieren über Gefährdung von Tieren, Pflanzen, Pilzen

Die Roten Listen Deutschlands verzeichnen 34 % der Wirbeltiere als bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben, 34 % der Wirbellosen Tiere, 31 % der Pflanzen und 20% der Pilze und Flechten. Zu den gefährdeten Arten gehören unter anderem Gartenschläfer, Feldhase, Wiedehopf, Blauschillernder Feuerfalter oder Fieberklee. Alljährlich am 3. März weist der Tag des Artenschutzes auf die Schutzbedürftigkeit bedrohter wildlebender Tiere und Pflanzen hin.

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Meldung
Bild: magele-picture/stock.adobe.com

Stellenangebot: Fachwissenschaftliche Mitarbeit im Rote-Liste-Zentrum

Für unser Team im Rote-Liste-Zentrum suchen wir Biologinnen und Biologen oder NaturwissenschaftlerInnen. Wir bieten am Standort Bonn zwei Stellen in Vollzeit an, mit einer Befristung auf zunächst ein Jahr (Elternzeitvertretungen). Als zentrale Koordinationsstelle übernimmt das Rote-Liste-Zentrum im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz die Gesamtkoordination aller bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands.

Die Bewerbungsfrist endet am 19. März 2021.

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Meldung
Grafik: Rote-Liste-Zentrum, Piktogramm: Anja Abbis/Natalie Hofbauer

Rote-Liste-Daten in englischer Sprache

Die wichtigsten Informationen zu und aus den Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands stehen jetzt auch auf Englisch zur Verfügung. Um den internationalen fachlichen Austausch zu befördern, wurden die Ergebnisse der Artensuchmaschine sowie große Teile der Website des Rote-Liste-Zentrums übersetzt.

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Tier des Monats
Ein wahres Juwel unter den Regenwürmern: Wie der glänzende Schmuckstein zieht auch der Smaragdwurm die Blicke auf sich. Foto: Ulfert Graefe

Der Wurm, der einen Edelstein im Namen trägt

Dieser Alpenbewohner ist ein echtes Original: Unter seinen erdfarbenen Verwandten gilt der Smaragdwurm geradezu als bunter Hund. Wie andere Regenwürmer, produziert auch er wertvollen Humus – er lebt aber nicht im Mineralboden, sondern in der Streuschicht aus Laub und moderndem Totholz. In Deutschland kommt der Smaragdwurm nur in den bayerischen Alpen vor, er ist in die Rote-Liste-Kategorie „Extrem selten“ eingestuft.

Stellvertretend für alle Regenwürmer als Indikatoren für die Bodenfruchtbarkeit ist der Smaragdwurm unser Tier des Monats Februar.

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Meldung
Bei der Nachsuche zur Vorbereitung der Roten Liste wurde die gefährdete Braune Rabaukenfliege gefunden. Foto: Tommy Kästner

Die Greise Rabaukenfliege ist nicht auffindbar, dafür ging ihre gefährdete Schwesternart ins Netz

Für einige extrem seltene Arten wie z. B. für die Greise Rabaukenfliege ist unklar, ob die in der Vergangenheit in Deutschland beobachteten Tiere unbeständige Gäste oder Vertreter einheimischer Populationen waren. Eine gezielte Nachsuche an früheren Beobachtungsorten soll dazu beitragen, diese Frage zu beantworten.

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Meldung
Die erste in Deutschland erstellte Rote Liste war die der Vögel und erschien im Jahr 1971. Seinerzeit galt der Wiedehopf (Upupa epops) als „vom Aussterben bedroht“. In der aktuellen Rote Liste der Brutvögel ist er als „gefährdet“ eingestuft. Foto: Johanne

Ein Drittel der Vogelarten ist bestandsgefährdet oder schon ausgestorben

Zum Tag des Vogels am 5. Januar 2021 weist das Rote-Liste-Zentrum auf die Gefährdungssituation der Vögel in Deutschland hin.

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Tier des Monats
Dieser Papageitaucher hat Nistmaterial für seine Bruthöhle gesammelt. Foto: Dr. Hannes Petrischak

Ein Ex-Helgoländer auf Stippvisite

Ein großer bunter Schnabel, ein melancholisch wirkender Blick, leuchtend rote Füße und ein watschelnder, leicht unbeholfener Gang machen den Papageitaucher zu einem echten Sympathieträger. Oft wird er liebevoll als „Clown unter den Seevögeln“ bezeichnet. In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands ist die Art zwar als „ausgestorben“ verzeichnet, dennoch werden alljährlich einzelne Vögel in den deutschen Küstengewässern gesichtet.

Der Papageitaucher ist unser Tier des Monats Januar.

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Meldung
Die Wald-Schnirkelschnecke galt in Deutschland bisher als verschollen. Foto: Anette Rosenbauer

Nach 66 Jahren wiederentdeckt: Die Wald-Schnirkelschnecke galt in Deutschland als „ausgestorben oder verschollen“

Gute Nachrichten: Es gibt sie in Deutschland noch, die Wald-Schnirkelschnecke. Seit 1954 konnte sie nicht mehr nachgewiesen werden, aber im September 2020 gelang einer Mollusken-Spezialistin ein Lebendnachweis am Hochrhein. Ein ermutigendes Zeichen – die Population kann allerdings langfristig nur dann gesichert werden, wenn der Lebensraum des seltenen Tieres geschützt wird.

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Artenportraits

Extrem selten
Ein wahres Juwel unter den Regenwürmern: Wie der glänzende Schmuckstein zieht auch der Smaragdwurm die Blicke auf sich. Foto: Ulfert Graefe

Der Wurm, der einen Edelstein im Namen trägt
Aporrectodea smaragdina
Der Smaragdwurm Zum Artenportrait
Ausgestorben / Verschollen
Dieser Papageitaucher hat Nistmaterial für seine Bruthöhle gesammelt. Foto: Dr. Hannes Petrischak

Ein Ex-Helgoländer auf Stippvisite
Fratercula arctica
Der Papageitaucher Zum Artenportrait
Ungefährdet
Gewimperter Erdstern (Geastrum fimbriatum): Der ungewöhnlich geformte Pilz ist in Deutschland gebietsweise häufig und insgesamt ungefährdet. Foto: Dr. Günter-Matzke-Hajek

Gewimperter Erdstern
Geastrum fimbriatum
Sternbilder auf dem Waldboden Zum Artenportrait
Gefährdet
Wie alle Wolfspinnen besitzt der Trommelwolf acht Augen. Besonders sehstark sind die vergrößerten vorderen Mittelaugen. Bei vielen Wolfspinnen sind komplexe visuelle Balzrituale entstanden. Foto: Dr. Joergen Lissner

Trommelwolf
Hygrolycosa rubrofasciata
Wölfe unter den Wirbellosen Zum Artenportrait
Vom Aussterben bedroht
Auffälligstes Merkmal des Grauen Langohrs (Plecotus austriacus) sind seine fast körperlangen Ohrmuscheln. Foto: Dr. Bernd Stein.

Graues Langohr
Plecotus austriacus
Ein grauer Dorfbewohner mit langen Ohren Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Der Größenunterschied zwischen dem Weibchen (unten) und dem Männchen (oben) ist bei der Alpinen Gebirgsschrecke besonders auffällig.

Alpine Gebirgsschrecke
Miramella alpina
Zähneknirschen statt Gesang Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Mit seinem tief gegabelten Schwanz, den rostroten Gefiederpartien und den kontrastreichen Schwingen ist der Rotmilan auch im Flug gut zu erkennen.  Foto: Mathias Schäf

Rotmilan
Milvus milvus
Verantwortung für den heimlichen Wappenvogel Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Der sehr seltene Blauschillernde Feuerfalter (Lycaena helle) ist in der Roten Liste der Tagfalter Deutschlands als stark gefährdet eingestuft. Foto: Dr. Steffen Caspari

Blauschillernder Feuerfalter
Lycaena helle
Metallic-Look ohne Farbe Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Mehr als 10 % der Vorkommensgebiete des Gartenschläfers liegen in Deutschland, weshalb Deutschland weltweit eine besondere Verantwortung dafür hat, diese Art zu erhalten. Foto: Sven Büchner

Gartenschläfer
Eliomys quercinus
Ohne Blinddarm ist das Leben länger Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Blüten der Osterluzei. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Die Osterluzei
Aristolochia clematitis
Weinbegleiter mit subtropischer Verwandtschaft Zum Artenportrait
Gefährdet
Die Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) gilt in Deutschland als gefährdet. Foto: Steve Schöfisch.

Gewöhnliche Küchenschelle
Pulsatilla vulgaris
Nektar-Tankstelle für Furchen- und Mauerbienen Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Gemeine Filzbiene (Epeolus variegatus). Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Gemeine Filzbiene
Epeolus variegatus
Trojaner im Anmarsch Zum Artenportrait
Gefährdet
Iltis, Rote-Liste-Kategorie: Gefährdet. © Foto: Steffen Spänig.

Iltis
Mustela putorius
Nomade in einer zerschnittenen Welt Zum Artenportrait
Ungefährdet
Trauer-Rosenkäfer. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Trauer-Rosenkäfer
Oxythyrea funesta
Vom Verlierer zum Gewinner Zum Artenportrait
Gefährdet
Feldhase im Zuckerrübenfeld. Foto: Tino Broghammer.

Feldhase
Lepus europaeus
Vom Gewinner zum Verlierer Zum Artenportrait




 %

der Wirbeltiere

 %

der wirbellosen Tiere

 %

der Pflanzen

 %

der Pilze und Flechten

sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben

(bezogen auf die bewerteten Taxa in den Roten Listen Deutschlands)

Salamandra salamandra. Foto: Mirko Paric.

Das Rote-Liste-Zentrum

Als zentrale Koordinationsstelle übernimmt das Rote-Liste-Zentrum im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz die Gesamtkoordination aller bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Rote Listen sind wissenschaftliche Fachgutachten und dienen der Information der Öffentlichkeit über die Gefährdungssituation der Arten. Wesentliche Aufgabe des Rote-Liste-Zentrums ist die fachliche, organisatorische und finanzielle Unterstützung der Art-Spezialisten und -Spezialistinnen.

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Gute Nachrichten: Es gibt sie in Deutschland noch, die Wald-Schnirkelschnecke. Seit 1954 konnte sie nicht mehr nachgewiesen werden, aber im September 2020 gelang einer Mollusken-Spezialistin ein Lebendnachweis am Hochrhein. Ein ermutigendes Zeichen – die Population kann allerdings langfristig nur dann gesichert werden, wenn der Lebensraum des seltenen Tieres geschützt wird.