Artensuchmaschine

Die Artensuchmaschine bietet Daten aus den bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands:
Gefährdungskategorie, Bestandssituation und Bestandsentwicklung sowie ergänzende Informationen.

Bitte geben Sie den deutschen oder den wissenschaftlichen Namen der gesuchten Art ein.
Hinweis: Der deutsche Name ist in der Artensuchmaschine nicht für alle Arten verfügbar.

Aktuelles

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Kleinwüchsige, konkurrenzschwache Arten wie der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) leiden besonders unter der Eutrophierung der Landschaft. Naturnahe Küstenlandschaften sind heute wichtige Refugien für viele dieser Arten. Foto: Dr. Katrin Romahn, Eckernf

Neue Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen in Schleswig-Holstein

Fast die Hälfte der Farn- und Blütenpflanzen-Arten in Schleswig-Holstein sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Die neue Rote Liste verzeichnet aber auch einige Verbesserungen in der Gefährdungssituation sowie die Wiederentdeckung verschollener Arten.

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Die Zarte Rubinjungfer hat in Niedersachsen ihren deutschlandweiten Verbreitungsschwerpunkt. Foto: Angelika Borkenstein

Neue Rote Liste und Atlas der Libellen in Niedersachsen/Bremen

Für den Verbreitungsatlas wurden von der Arbeitsgemeinschaft Libellen in Niedersachsen und Bremen 300.000 Datensätze ausgewertet, 73 Libellenarten wurden nachgewiesen. Der Atlas bildet die Basis für die neue Rote Liste und wurde parallel zu dieser veröffentlicht.

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Mittelrheintal mit Blick auf die Loreley – ein Habitat, in dem der Loreley-Dickkopffalter einmal beheimatet war. Foto: Jeremy Strätling

Warum der Loreley-Dickkopffalter jetzt in Deutschland als ausgestorben gilt und was der schwindende Weinbau damit zu tun hat

Wrap-up: Die Suche nach dem Loreley-Dickkopffalter im Mittelrheintal blieb ohne positives Ergebnis, so dass die Experten und Expertinnen davon ausgehen, dass diese Schmetterlingsart in Deutschland ausgestorben ist. Auch die Bestimmung der aufgefundenen Raupe erwies sich nach eingehender Untersuchung als Fehlschlag – sie gehört nicht zu der gesuchten Schmetterlingsart. Vom 2. bis 4. Juli 2021 hatten zwölf Schmetterlings-Fachleute in den 25 am besten geeigneten Habitaten zur günstigsten Flugzeit vergeblich nach dem Falter gesucht.

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So sieht er aus, der Loreley-Dickkopffalter – wenn man ihn findet. Foto: Jürgen Becker

Das Schicksal der Raupe: Auf der Suche nach dem Loreley-Dickkopffalter, Tag 3

Unterwegs an Steilhängen, zwingen Unwetter und Starkregen die Gruppe am letzten Exkursionstag zum Abbruch der Suche. Bis dahin: mehrere Rote-Liste Arten gefunden und Pläne für weitere Untersuchungen der rätselhaften Raupe.

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Die Exkursionsteilnehmer Marvin und Daniel, bei der Suche von Raupen und Eiern am aufrechten Ziest, am Rossstein. Foto: Steffen Caspari

Ist er es oder ist er es nicht? Auf der Suche nach dem Loreley-Dickkopffalter, Tag 2

Es herrscht Aufregung unter den Exkursionsteilnehmern: Der Fund einer mysteriösen Raupe gibt Rätsel auf. Gehört sie vielleicht zu dem gesuchten Loreley-Dickkopffalter? Die Köpfe der vier Teams rauchen...

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Hier ein potenzieller Lebensraum des Loreley-Dickkopffalters am Rhein. Foto: Ronny Strätling

Auf der Suche nach dem Loreley-Dickkopffalter, Tag 1

Im Blog berichtet Exkursionsteilnehmer Jeremy Strätling ab heute jeden Tag von der Suche nach einem verschollenen Schmetterling, dem Loreley-Dickkopffalter. Der Falter, benannt nach dem Wahrzeichen des Mittelrheins, ist laut Rote Liste vom Aussterben bedroht.

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Pflanze des Monats
Nach starken Bestandsrückgängen wird der Teufelsabbiss in der bundesweiten Roten Liste in der Kategorie „Vorwarnliste“ geführt.

Alte Heilpflanze mit teuflischer Vergangenheit

Mysteriöse Zeichen? Unerklärliche Dinge? Im Mittelalter hatte da oft der Teufel seine Hand im Spiel. Glaube und Aberglaube waren im Alltag so gegenwärtig und deutungsmächtig wie heutzutage Nachrichten und Social Media. In damaliger Zeit erhielt der „Teufelsabbiss“ seinen Namen. Früher wurde er als heilkräftige Pflanze hoch geschätzt, heutzutage gehen seine Bestände zurück. Als Bioindikator weist er auf naturnahe Standorte hin.

Der Teufelsabbiss steht auf der Vorwarnliste und ist unsere Pflanze des Monats Juli.

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Meldung
Berichte zum Vogelschutz, DRV/NABU

Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands

Rund 43 Prozent der 259 regelmäßig in Deutschland brütenden heimischen Vogelarten wurden in eine der Gefährdungskategorien der neuen Roten Liste eingestuft, inklusive der in Deutschland ausgestorbenen Brutvogelarten. Somit gilt fast jede zweite Brutvogelart als bedroht. Besonders in der höchsten Gefährdungskategorie „Vom Aussterben bedroht“ kam es zu einem deutlichen Anstieg.

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Pressemitteilung
Das ausgewachsene Exemplar des Alpen-Wollafter wurde im Frühjahr 2021 in den bayerischen Alpen gefunden. Foto: Alfred Karle-Fendt

Alpen-Wollafter: Erster Fund von ausgewachsenen Faltern in Deutschland

Von der verlorenen geglaubten Art wurden im Allgäu bisher vereinzelt Raupen gefunden, einen geschlüpften Falter hatte hier noch niemand gesehen. Der Schmetterling ist in der Roten Liste Deutschlands als „Ausgestorben oder verschollen“ verzeichnet.

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Artenportraits

Vorwarnliste
Für Insekten, wie hier der Hainschwebfliege, bieten die Blüten des Teufelsabbiss eine wichtige Nahrungsquelle. Foto: Miriam Lindenmeier

Alte Heilpflanze mit teuflischer Vergangenheit
Succisa pratensis
Der Gewöhnliche Teufelsabbiss Zum Artenportrait
Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Bergzikade auf einem saarländischen Kalk-Halbtrockenrasen. Foto: Dr. Hannes Petrischak

Bergzikaden verbreiten Urlaubsfeeling
Cicadetta Montana, C. cantilatrix, C. petryi
Die Bergzikaden Zum Artenportrait
Gefährdet
Das junge Furchenbienen-Männchen wartet am Nesteingang auf ein frisch geschlüpftes Weibchen. Foto: Dr. Hannes Petrischak

Ziemlich beste Freundinnen: Mütter und Töchter der Vierbindigen Furchenbiene
Halictus quadricinctus
Die Vierbindige Furchenbiene Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Frühjahrs-Feenkrebse schwimmen meist mit dem Bauch nach oben durch die Tümpel. Die bunteren Weibchen sind gut zu erkennen. Foto: Uwe Manzke

Lebende Fossilien: Im Frühjahr erwachen die Urzeitkrebse
Eubranchipus grubii
Der Frühjahrs-Feenkrebs Zum Artenportrait
Gefährdet
Die wilde Gelbe Narzisse ist per Gesetz streng geschützt. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek

Wussten Sie, dass es in Deutschland wilde Narzissen gibt?
Narcissus pseudonarcissus
Die Gelbe Narzisse Zum Artenportrait
Extrem selten
Ein wahres Juwel unter den Regenwürmern: Wie der glänzende Schmuckstein zieht auch der Smaragdwurm die Blicke auf sich. Foto: Ulfert Graefe

Der Wurm, der einen Edelstein im Namen trägt
Aporrectodea smaragdina
Der Smaragdwurm Zum Artenportrait
Ausgestorben / Verschollen
Dieser Papageitaucher hat Nistmaterial für seine Bruthöhle gesammelt. Foto: Dr. Hannes Petrischak

Ein Ex-Helgoländer auf Stippvisite
Fratercula arctica
Der Papageitaucher Zum Artenportrait
Ungefährdet
Gewimperter Erdstern (Geastrum fimbriatum): Der ungewöhnlich geformte Pilz ist in Deutschland gebietsweise häufig und insgesamt ungefährdet. Foto: Dr. Günter-Matzke-Hajek

Gewimperter Erdstern
Geastrum fimbriatum
Sternbilder auf dem Waldboden Zum Artenportrait
Gefährdet
Wie alle Wolfspinnen besitzt der Trommelwolf acht Augen. Besonders sehstark sind die vergrößerten vorderen Mittelaugen. Bei vielen Wolfspinnen sind komplexe visuelle Balzrituale entstanden. Foto: Dr. Joergen Lissner

Trommelwolf
Hygrolycosa rubrofasciata
Wölfe unter den Wirbellosen Zum Artenportrait
Vom Aussterben bedroht
Auffälligstes Merkmal des Grauen Langohrs (Plecotus austriacus) sind seine fast körperlangen Ohrmuscheln. Foto: Dr. Bernd Stein.

Graues Langohr
Plecotus austriacus
Ein grauer Dorfbewohner mit langen Ohren Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Der Größenunterschied zwischen dem Weibchen (unten) und dem Männchen (oben) ist bei der Alpinen Gebirgsschrecke besonders auffällig.

Alpine Gebirgsschrecke
Miramella alpina
Zähneknirschen statt Gesang Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Mit seinem tief gegabelten Schwanz, den rostroten Gefiederpartien und den kontrastreichen Schwingen ist der Rotmilan auch im Flug gut zu erkennen.  Foto: Mathias Schäf

Rotmilan
Milvus milvus
Verantwortung für den heimlichen Wappenvogel Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Der sehr seltene Blauschillernde Feuerfalter (Lycaena helle) ist in der Roten Liste der Tagfalter Deutschlands als stark gefährdet eingestuft. Foto: Dr. Steffen Caspari

Blauschillernder Feuerfalter
Lycaena helle
Metallic-Look ohne Farbe Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Mehr als 10 % der Vorkommensgebiete des Gartenschläfers liegen in Deutschland, weshalb Deutschland weltweit eine besondere Verantwortung dafür hat, diese Art zu erhalten. Foto: Sven Büchner

Gartenschläfer
Eliomys quercinus
Ohne Blinddarm ist das Leben länger Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Blüten der Osterluzei. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Die Osterluzei
Aristolochia clematitis
Weinbegleiter mit subtropischer Verwandtschaft Zum Artenportrait
Gefährdet
Die Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) gilt in Deutschland als gefährdet. Foto: Steve Schöfisch.

Gewöhnliche Küchenschelle
Pulsatilla vulgaris
Nektar-Tankstelle für Furchen- und Mauerbienen Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Gemeine Filzbiene (Epeolus variegatus). Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Gemeine Filzbiene
Epeolus variegatus
Trojaner im Anmarsch Zum Artenportrait
Gefährdet
Iltis, Rote-Liste-Kategorie: Gefährdet. © Foto: Steffen Spänig.

Iltis
Mustela putorius
Nomade in einer zerschnittenen Welt Zum Artenportrait
Ungefährdet
Trauer-Rosenkäfer. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Trauer-Rosenkäfer
Oxythyrea funesta
Vom Verlierer zum Gewinner Zum Artenportrait
Gefährdet
Feldhase im Zuckerrübenfeld. Foto: Tino Broghammer.

Feldhase
Lepus europaeus
Vom Gewinner zum Verlierer Zum Artenportrait




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der Wirbeltiere

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der wirbellosen Tiere

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der Pflanzen

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der Pilze und Flechten

sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben

(bezogen auf die bewerteten Taxa in den Roten Listen Deutschlands)

Salamandra salamandra. Foto: Mirko Paric.

Das Rote-Liste-Zentrum

Als zentrale Koordinationsstelle übernimmt das Rote-Liste-Zentrum im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz die Gesamtkoordination aller bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Rote Listen sind wissenschaftliche Fachgutachten und dienen der Information der Öffentlichkeit über die Gefährdungssituation der Arten. Wesentliche Aufgabe des Rote-Liste-Zentrums ist die fachliche, organisatorische und finanzielle Unterstützung der Art-Spezialisten und -Spezialistinnen.

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Von der verlorenen geglaubten Art wurden im Allgäu bisher vereinzelt Raupen gefunden, einen geschlüpften Falter hatte hier noch niemand gesehen. Der Schmetterling ist in der Roten Liste Deutschlands als „Ausgestorben oder verschollen“ verzeichnet.