Artensuchmaschine

Die Artensuchmaschine bietet Daten aus den bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands:
Gefährdungskategorie, Bestandssituation und Bestandsentwicklung sowie ergänzende Informationen.

Bitte geben Sie den deutschen oder den wissenschaftlichen Namen der gesuchten Art ein.
Hinweis: Der deutsche Name ist in der Artensuchmaschine nicht für alle Arten verfügbar.

Aktuelles

Meldung
Der Steirische Fanghaft wurde im Saarland an einer Hauswand von Jürgen Wiesmeier entdeckt und vom Zentrum für Biodokumentation des Saarlandes (ZfB) bestimmt. Foto: ZfB, Edgar Müller

Erster Nachweis des Steirischen Fanghafts nach 42 Jahren – der Netzflügler galt in Deutschland als verschollen

Der „Steirische Fanghaft“ (Mantispa styriaca) ist eine von zwei in Mitteleuropa vorkommenden Fanghaft-Arten und wurde kürzlich an einer Hauswand im saarländischen Ort Heckendalheim fotografiert. Das ist eine kleine Sensation, denn es handelt sich um den ersten bestätigten Nachweis dieser Art in Deutschland seit 42 Jahren. Zuletzt war die Art 1978 in Nordthüringen gefunden worden.

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Tier des Monats
Der Größenunterschied zwischen dem Weibchen (unten) und dem Männchen (oben) ist bei der Alpinen Gebirgsschrecke besonders auffällig.

Alpine Gebirgsschrecke

Wer sie finden will, muss genau hinschauen und meist hoch hinaus: obwohl quietschend grün mit gelben Beinen, ist sie trotzdem gut getarnt. Vielleicht hört man stattdessen ihr „Zähneknirschen“ in über 1.000 m Höhe – oder im Schwarzwald. Die deutschen Bestände der Art haben in den letzten Jahrzehnten abgenommen. Die ohnehin seltene Alpine Gebirgsschrecke wird deshalb in der Kategorie „Vorwarnliste“ geführt.

Die Alpine Gebirgsschrecke ist unser „Tier des Monats“ September.

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Meldung
Die Mai-Langhornbiene besucht vorwiegend Blüten der Zaunwicke. Die Mai-Langhornbiene gilt hierzulande als ungefährdet. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Neu auf der RLZ-Website: Datenportale und Taxonomie-Hilfen

Beobachten, sammeln, auswerten, recherchieren – Datenportale helfen dabei. Auch zum fachlichen Austausch, zum Teilen von Beobachtungsdaten oder zur kartografischen Darstellung von Nachweisdaten sind sie nützlich. Das Rote-Liste-Zentrum hat jetzt eine Übersicht von Datenportalen zu Tieren, Pflanzen und Pilzen zusammengestellt und durch Taxonomie-Hilfen ergänzt.

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Meldung
Die Florfliege Pseudomallada prasinus (Foto) ist wie die allgegenwärtige Gemeine Florfliege Chrysoperla carnea eine Vertreterin der Familie der Florfliegen. Foto: Dr. Axel Gruppe

Neue Rote Liste für Netzflügler und Laufkäfer Bayerns

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat jetzt aktualisierte Rote Listen für Netzflügler und Laufkäfer im Internet veröffentlicht. Die Listen zeigen den aktuellen Stand der Gefährdung der beiden Tiergruppen in Bayern.

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Tier des Monats
Mit seinem tief gegabelten Schwanz, den rostroten Gefiederpartien und den kontrastreichen Schwingen ist der Rotmilan auch im Flug gut zu erkennen.  Foto: Mathias Schäf

Rotmilan

„Wenn der Milan sein Nest baut, pass auf die Wäsche auf!“, schrieb schon William Shakespeare in „The Winter's Tale". Rotmilane lebten früher mitten in London und wurden als Abfallverwerter geschätzt. Die Kehrseite: Sie ließen für den Nestbau schon mal ein Unterhemd mitgehen. Mehr als die Hälfte des weltweiten Rotmilan-Bestands lebt in Deutschland. Deshalb könnte man den imposanten Greifvogel auch als heimlichen Wappenvogel Deutschlands bezeichnen. Doch der Rotmilan steht in der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands auf der „Vorwarnliste“.

Der Rotmilan ist unser „Tier des Monats“ August.

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Meldung
Die Maskenbiene Hylaeus variegatus steht in der Roten Liste der Bienen Deutschlands auf der Vorwarnliste (Steckbrief). Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Schulungen für Freilanderhebungen von Wildbienen: Mitarbeit im Richtlinienausschuss

Es gibt immer weniger Fachleute, die ein systematisches Biodiversitätsmonitoring bei schwer bestimmbaren Arten durchführen können. Im Rahmen des Projektes „BienABest“ wird deshalb eine Richtlinie zu standardisierten Schulungen von Wildbienensachverständigen erarbeitet. Im Richtlinienausschuss können Fachleute ehrenamtlich mitwirken, Bewerbungen sind willkommen.

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Meldung
Vom Aussterben bedroht: Feldhamster steht auf der Roten Liste

Vom Aussterben bedroht: Feldhamster auf der Roten Liste

Noch gibt es ihn in Deutschland, den Feldhamster. Aber er steht als „Vom Aussterben bedroht“ in der Roten Liste der Säugetiere Deutschlands. Ebenso wie in der jetzt veröffentlichten internationalen „Red List“ der IUCN. Seine Bestandssituation in Deutschland verschlechtert sich stetig. Doch es gibt Hoffnung: Projekte der Bundesregierung und der Naturschutzorganisationen sollen die Situation des Feldhamsters in Deutschland langfristig wieder verbessern.

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der Wirbeltiere

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der wirbellosen Tiere

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der Pflanzen

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der Pilze und Flechten

sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben

(bezogen auf die bewerteten Taxa in den Roten Listen Deutschlands)

Artenportraits

Vorwarnliste
Der Größenunterschied zwischen dem Weibchen (unten) und dem Männchen (oben) ist bei der Alpinen Gebirgsschrecke besonders auffällig.

Alpine Gebirgsschrecke
Miramella alpina
Zähneknirschen statt Gesang Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Mit seinem tief gegabelten Schwanz, den rostroten Gefiederpartien und den kontrastreichen Schwingen ist der Rotmilan auch im Flug gut zu erkennen.  Foto: Mathias Schäf

Rotmilan
Milvus milvus
Verantwortung für den heimlichen Wappenvogel Zum Artenportrait
Gefährdet
Wie alle Wolfspinnen besitzt der Trommelwolf acht Augen. Besonders sehstark sind die vergrößerten vorderen Mittelaugen. Bei vielen Wolfspinnen sind komplexe visuelle Balzrituale entstanden. Foto: Dr. Joergen Lissner

Trommelwolf
Hygrolycosa rubrofasciata
Wölfe unter den Wirbellosen Zum Artenportrait
Stark gefährdet
Der sehr seltene Blauschillernde Feuerfalter (Lycaena helle) ist in der Roten Liste der Tagfalter Deutschlands als stark gefährdet eingestuft. Foto: Dr. Steffen Caspari

Blauschillernder Feuerfalter
Lycaena helle
Metallic-Look ohne Farbe Zum Artenportrait
Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Mehr als 10 % der Vorkommensgebiete des Gartenschläfers liegen in Deutschland, weshalb Deutschland weltweit eine besondere Verantwortung dafür hat, diese Art zu erhalten. Foto: Sven Büchner

Der Gartenschläfer
Eliomys quercinus
Ohne Blinddarm ist das Leben länger Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Blüten der Osterluzei. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Die Osterluzei
Aristolochia clematitis
Weinbegleiter mit subtropischer Verwandtschaft Zum Artenportrait
Vorwarnliste
Gemeine Filzbiene (Epeolus variegatus). Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Gemeine Filzbiene
Epeolus variegatus
Trojaner im Anmarsch Zum Artenportrait
Gefährdet
Die Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) gilt in Deutschland als gefährdet. Foto: Steve Schöfisch.

Die Gewöhnliche Küchenschelle
Pulsatilla vulgaris
Nektar-Tankstelle für Furchen- und Mauerbienen Zum Artenportrait
Gefährdet
Iltis, Rote-Liste-Kategorie: Gefährdet. © Foto: Steffen Spänig.

Der Iltis
Mustela putorius
Nomade in einer zerschnittenen Welt Zum Artenportrait
Ungefährdet
Trauer-Rosenkäfer. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

Trauer-Rosenkäfer
Oxythyrea funesta
Vom Verlierer zum Gewinner Zum Artenportrait
Gefährdet
Feldhase im Zuckerrübenfeld. Foto: Tino Broghammer.

Der Feldhase
Lepus europaeus
Vom Gewinner zum Verlierer Zum Artenportrait

Feuersalamander. Foto: Mirko Paric.

Das Rote-Liste-Zentrum

Als zentrale Koordinationsstelle übernimmt das Rote-Liste-Zentrum im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz die Gesamtkoordination aller bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Rote Listen sind wissenschaftliche Fachgutachten und dienen der Information der Öffentlichkeit über die Gefährdungssituation der Arten. Wesentliche Aufgabe des Rote-Liste-Zentrums ist die fachliche, organisatorische und finanzielle Unterstützung der Art-Spezialisten und -Spezialistinnen.

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Noch gibt es ihn in Deutschland, den Feldhamster. Aber er steht als „Vom Aussterben bedroht“ in der Roten Liste der Säugetiere Deutschlands. Ebenso wie in der jetzt veröffentlichten internationalen „Red List“ der IUCN. Seine Bestandssituation in Deutschland verschlechtert sich stetig. Doch es gibt Hoffnung: Projekte der Bundesregierung und der Naturschutzorganisationen sollen die Situation des Feldhamsters in Deutschland langfristig wieder verbessern.