Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
Aktuelle Verbesserung der Einstufung
Kommentar zur Taxonomie
Für die in Deutschland vorkommende Erax-Art wurde bisher der Name E. barbatus Scopoli, 1763 verwendet. Unter europäischen bzw. asiatischen Autoren wird dieser Name offensichtlich für verschiedene Taxa genutzt (Wolff 2023). Da das Taxon E. barbatus nicht durch ein Typus-Exemplar definiert ist, lässt sich derzeit die Identität nicht sicher klären (P. Marhoul, schriftl. Mitt.). Deshalb findet seit Wolff (2023) der durch einen Lectotypus definierte Name Erax punctipennis (Meigen, 1820) (Abb.: siehe Publikation für Abbildungsnummer) Verwendung. Ein anderes taxonomisches Konzept ist damit für Deutschland nicht verbunden. Es handelt sich lediglich um eine nomenklatorische Anpassung.
Kommentar zur Gefährdung
Die günstigere Gefährdungsbeurteilung im Vergleich zur vorherigen Rote-Liste-Fassung basiert zum einen auf einer verbesserten Erfassungssituation (Kenntniszuwachs), zum anderen auf einer Wiederausbreitung der Art in Südwestdeutschland, besonders im Oberrheinischen Tiefland im Zuge der Klimaerwärmung. In Nordostdeutschland ist eine vergleichbare Wiederausbreitung hingegen (noch) nicht durch die Datenlage belegbar.
Arealrand
Nordwestlich
Einbürgerungsstatus
Indigene oder Archäobiota
Quelle
Wolff, D. & Kästner, T. (2025): Rote Liste und Gesamtartenliste der Raubfliegen (Diptera: Asilidae) Deutschlands. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (10): 82 S.
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