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Wissenschaftlicher Name
Phaneroptera nana Fieber, 1853
Deutscher Name
Vierpunktige Sichelschrecke
Organismengruppe
Heuschrecken und Fangschrecken
Rote-Liste-Kategorie
Ungefährdet
Verantwortlichkeit Deutschlands
Allgemeine Verantwortlichkeit
Aktuelle Bestandssituation
selten
Langfristiger Bestandstrend
deutliche Zunahme
Kurzfristiger Bestandstrend
deutliche Zunahme
Vorherige Rote-Liste-Kategorie
Ungefährdet
Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
Kategorie unverändert
Kommentar zur Gefährdung
Phaneroptera nana stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Im Jahr 2003 konnte die Art erstmalig am Oberrhein (Baden-Württemberg) nachgewiesen werden (Coray 2003). Seitdem hat sich die Art in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen ausgebreitet (Pfeifer 2006, Boczki 2007, Pfeifer 2012, Stübing et al. 2019). Mittlerweile ist sie auch in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und im Saarland angekommen (u.a. G. Stahlbauer, OrthopteraWeb, 2019, R. Bleck, OrthopteraWeb, 2020, Assmann & Ritt 2021, Hochkirch et al. 2021, Hochkirch et al. 2022). Aktuell liegen für 73 TK25-Rasterfelder Nachweise vor. Lang- und kurzfristig ist daher von einer deutlichen Zunahme auszugehen.
Einbürgerungsstatus
Indigene oder Archäobiota
Quelle

Poniatowski, D.; Detzel, P.; Drews, A.; Hochkirch, A.; Hundertmark, I.; Husemann, M.; Klatt, R.; Klugkist, H.; Köhler, G.; Kronshage, A.; Maas, S.; Moritz, R.; Pfeifer, M.A.; Stübing, S.; Voith, J.; Winkler, C.; Wranik, W.; Helbing, F. & Fartmann, T. (2024): Rote Liste und Gesamtartenliste der Heuschrecken und Fangschrecken (Orthoptera et Mantodea) Deutschlands. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (7): 88 S.