Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
Aktuelle Verschlechterung der Einstufung
Kommentar zur Gefährdung
Die veränderte Rote-Liste-Kategorie ist maßgeblich auf die Bewertung der aktuellen Bestandssituation im Vergleich zur Einschätzung im Jahr 2011 zurückzuführen. Hierbei handelt es sich vermutlich nicht um eine reale Verschlechterung. Vielmehr resultiert ein Kenntniszuwachs aus der feineren Auflösung der Nachweissituation durch Nutzung von Rastern auf Ebene der TK25-Quadranten. In der ersten Fassung der Roten Liste führte die Nutzung des gröberen TK25-Rasters möglicherweise zu einer etwas zu hohen Einschätzung der aktuellen Bestände. Auch die Nachjustierung der Grenze zwischen den Kriterienklassen „mäßig häufig“ und „selten“ hat jetzt eine realistischere Klassenzuordnung dieses Kriteriums zur Folge. Ob sich zusätzlich die Klimaerwärmung negativ auf die Gefährdungssituation bei dieser „nordischen“ Art ausgewirkt hat, ist durch die Datenlage nicht ausreichend belegt, aber nicht auszuschließen.
Einbürgerungsstatus
Indigene oder Archäobiota
Quelle
Wolff, D. & Kästner, T. (2025): Rote Liste und Gesamtartenliste der Raubfliegen (Diptera: Asilidae) Deutschlands. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (10): 82 S.
Ihr Besuch wird von der Webanalyse derzeit nicht erfasst. Sie können hier entscheiden, dass Ihr Besuch anonymisiert gezählt wird, damit wir die Website in Ihrem Sinne optimieren können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.