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Wissenschaftlicher Name
Geophilus rhenanus Verhoeff, 1895
Synonyme bzw. Name in der vorherigen Roten Liste
[syn. Geophilus proximus rhenanus Verhoeff, 1895; syn. Geophilus insculptus rhenanus Verhoeff, 1895
Organismengruppe
Hundertfüßer
Rote-Liste-Kategorie
Daten unzureichend
Verantwortlichkeit Deutschlands
Daten ungenügend, evtl. erhöhte Verantwortlichkeit zu vermuten
Aktuelle Bestandssituation
sehr selten
Langfristiger Bestandstrend
Daten ungenügend
Kurzfristiger Bestandstrend
Daten ungenügend
Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
Die Kategorieänderung ist nicht bewertbar, beispielsweise weil das Taxon in der alten Gesamtliste nicht enthalten oder nicht bewertet war (inkl. ⬧ → ⬧)
Kommentar zur Taxonomie
Die Abgrenzung dieser Art gegenüber Geophilus alpinus bedarf einer gründlichen, morphologischen und genetischen Überprüfung, da sie teils als eigenständige Art (Spelda 2005), teils als Synonym (Bonato & Minelli 2014) aufgefasst wird.
Kommentar zur Verantwortlichkeit
Das aktuelle Verbreitungsgebiet ist noch nicht geklärt. Derzeit sind weltweit nur zwei Vorkommen aus dem deutschen Rheintal bekannt. Auf eine Einstufung als Endemit oder Subendemit wurde jedoch verzichtet, da aufgrund der in ausländischen Arbeiten (Brölemann 1930) angegebenen Variationsbreite angenommen werden muss, dass die Art in anderen europäischen Ländern nicht von G. alpinus getrennt wurde. Nach der derzeitigen Datenlage wäre Deutschland in besonders hohem Maße für diese Art verantwortlich.
Quelle

Decker, P.; Voigtländer, K.; Spelda, J.; Reip, H.S. & Lindner, E.N. (2016): Rote Liste und Gesamtartenliste der Hundertfüßer (Myriapoda: Chilopoda) Deutschlands. – In: Gruttke, H.; Balzer, S.; Binot-Hafke, M.; Haupt, H.; Hofbauer, N.; Ludwig, G.; Matzke-Hajek, G. & Ries, M. (Red.): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands, Band 4: Wirbellose Tiere (Teil 2). – Münster (Landwirtschaftsverlag). – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (4): 327-346.