Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
Aktuelle Verbesserung der Einstufung
Kommentar zur Gefährdung
Bei A. flavicornis (Abb.: siehe Publikation für Abbildungsnummer) bezieht sich der Kenntniszuwachs nicht nur auf die verbesserte Nachweissituation, sondern auch auf die verbesserten Kenntnisse zur Lebensraumbindung. Die Art bewohnt trockenwarme Biotopkomplexe aus Gebüschen, Waldrändern, lichten Wäldern, breiteren Waldwegen und Offenlandbiotopen wie z.B. Halbtrockenrasen, Sandtrockenrasen, brachgefallenen Rebkulturen und trockenwarmen Waldsäumen. Im Bereich des Oberrheinischen Tieflandes und wärmebegünstigter Teile der benachbarten Höhenzüge ist nach der Datenlage von einer Wiederausbreitung dieser großen auffälligen Raubfliegenart auszugehen, die vermutlich mit den für diese Art günstigeren klimatischen Bedingungen infolge des Klimawandels zusammenhängt. In Nordostdeutschland scheinen die ehemaligen Vorkommen hingegen erloschen zu sein. Weitere Details im Einstufungsbeispiel (Kap.: siehe Publikation für Kapitelnummer).
Einbürgerungsstatus
Indigene oder Archäobiota
Quelle
Wolff, D. & Kästner, T. (2025): Rote Liste und Gesamtartenliste der Raubfliegen (Diptera: Asilidae) Deutschlands. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (10): 82 S.
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