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Wissenschaftlicher Name
Sander volgensis (J. F. Gmelin, 1789)
Deutscher Name
Wolga-Zander
Organismengruppe
Süßwasserfische und Neunaugen
Rote-Liste-Kategorie
Nicht bewertet
Aktuelle Bestandssituation
sehr selten
Langfristiger Bestandstrend
Kriterium für Neueinwanderer nicht anwendbar
Kurzfristiger Bestandstrend
deutliche Zunahme
Vorherige Rote-Liste-Kategorie
Kein Nachweis, nicht gelistet ohne es ausdrücklich auszuschließen oder kein etabliertes Vorkommen nachgewiesen (auch nicht unter einem anderen Namen).
Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
Die Kategorieänderung ist nicht bewertbar, beispielsweise weil das Taxon in der alten Gesamtliste nicht enthalten oder nicht bewertet war (inkl. ⬧ → ⬧)
Weitere Kommentare
Wolga-Zander wurden erstmals 2010 im Mittellandkanal (Niedersachsen) nachgewiesen, wo sie offenbar illegal eingesetzt wurden. Inzwischen ist die Art flächendeckend im Mittellandkanal, im Elbe-Seitenkanal sowie im Elbe-Havel-Kanal verbreitet. Die Art breitet sich weiter in die Elbe sowie in die Weser aus.
Einbürgerungsstatus
Neobiota
Quelle

Freyhof, J.; Bowler, D.; Broghammer, T.; Friedrichs-Manthey, M.; Heinze, S. & Wolter, C. (2023): Rote Liste und Gesamtartenliste der sich im Süßwasser reproduzierenden Fische und Neunaugen (Pisces et Cyclostomata) Deutschlands – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (6): 63 S.