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    Dem Feldhasen setzt die intensive Landwirtschaft zu: In Hessen steht er auf der Vorwarnliste, deutschlandweit gilt er als gefährdet. Bild: Tino Broghammer

    Neue Rote Liste Hessen: Säugetiere

    Luchs, Fischotter, Kleine Hufeisennase sind wieder in Hessen zu finden, die Wildkatze konnte sich ausbreiten. Dies geht aus der aktualisierten Roten Liste der Säugetiere Hessens hervor, die das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) am 10. 10. 2023 vorgestellt hat. Dies täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass sich die Situation vieler Säugetiere im Land erheblich verschlechtert hat: Rund die Hälfte der Arten sind bestandsgefährdet oder ausgestorben.

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  • Meldung
    Die Sand-Silberscharte, eine Art der Sand-Trockenrasen, gilt sowohl in Baden-Württemberg als auch bundesweit als „stark gefährdet“. Foto: Michael Waitzmann.

    Neue Rote Liste Baden-Württemberg: Farn -und Blütenpflanzen

    Rund einem Drittel der Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs geht es schlecht. Dies geht aus der aktualisierten Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen vor, die die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) am 19.10.2023 vorgestellt hat. Dabei ist der Anteil der gefährdeten Arten im Vergleich zur letzten Roten Liste von 1999 auf vergleichbarem Niveau. Bei den einzelnen Arten ist aber oft ein Unterschied erkennbar: Es gibt sowohl Gewinner als auch Verlierer.

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  • Veranstaltung
    Die Podiumsdiskussion setzte Impulse zur Diskussion über Nachwuchsförderung. Foto: Tino Broghammer

    Neue Schwerpunkte der Rote-Liste-Autorentagung 2023 stießen auf großes Interesse

    Die Autorinnen und Autoren der Roten Listen Deutschlands trafen sich vom 12. bis 14. Mai 2023 in Bonn. Im Mittelpunkt standen Beiträge und Erfahrungsberichte aus der Autorenschaft. Erste artengruppenübergreifende Kooperationen wurden während der Synergieplattform „Suche – Biete“ vereinbart.

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  • Meldung
    In der Nacht zum 1. April lief ein Nasling (Eledonopsis sp.) vor die Wildtierkamera des Rote-Liste-Zentrums. Foto. RLZ

    Sensationsfund: Ein Nasling der Gattung Eledonopsis in Deutschland!

    Das Rote-Liste-Zentrum kann einen bemerkenswerten Fund vermelden: Eine Wildkamera nahm in der Nacht zum ersten April ein Tier auf, bei dem es sich unzweifelhaft um einen Nasling (Eledonopsis sp.) handelt. Unterschiedlichen morphologischen Details an den Augen zufolge könnte es sich um eine neue Spezies handeln; das Tier ähnelt ansonsten sehr stark dem Förderbandnasling (Eledonopsis suavis). Es ist der erste Vertreter der Isorrhinidae aus der Ordnung der Rhinogradentia in ganz Europa! In der Roten Liste und Gesamtartenliste der Säugetiere Deutschlands (Meinig et al. 2020) ist die Art dem entsprechend noch nicht aufgeführt.

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  • Meldung
    Die Goldaugenspringspinne (Philaeus chrysops) gilt deutschlandweit als Sehr selten und Stark gefährdet, in Mecklenburg-Vorpommern wird sie als Vom Aussterben bedroht geführt. Foto: Udo Steinhäuser/ LUNG

    Neue Rote Liste der Spinnen Mecklenburg-Vorpommerns

    1 Prozent der Spinnenarten des nordöstlichsten Bundeslandes sind in ihrem Bestand bedroht oder bereits ausgestorben. Dies geht aus der aktuellen Roten Liste der Webspinnen Mecklenburg-Vorpommerns hervor, die das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt des Landes vor kurzem vorgestellt hat. Rund zwei Drittel der in Deutschland vorkommenden Spinnenarten wurde in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen, zwei Arten wurden ausschließlich dort gefunden.

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  • Meldung
    Die Hain-Schwebfliege (Episyrphus balteatus) gehört zu den häufigsten Schwebfliegenarten und gilt in Deutschland als ungefährdet. Foto: Miriam Lindenmeier

    Mehr als ein Drittel der Schwebfliegenarten in Europa sind vom Aussterben bedroht

    …warnt die Weltnaturschutzorganisation IUCN. Vor allem die intensive Landwirtschaft, Pestizide, nicht nachhaltige Forstwirtschaft, Lebensraumverlust sowie der Klimawandel seien die größten Gefahren. Es ist die erste europaweite Untersuchung dieser Fliegenfamilie, sie wurde von der EU-Kommission beauftragt.

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  • Pressemitteilung
    Die Florfliege Pseudomallada prasinus (Foto) ist wie die allgegenwärtige Gemeine Florfliege Chrysoperla carnea eine Vertreterin der Familie der Grünen Florfliegen. © Foto: Dr. Axel Gruppe

    Neues Datenportal für Netzflügler erleichtert das Erfassen und Auswerten von Nachweisdaten

    Ob Ameisenjungfern, grüne Florfliegen oder Kamelhalsfliegen – mit dem Datenportal „Neuropteren Deutschlands“ wird es künftig leichter, Beobachtungsdaten von diesen und vielen weiteren Netzflüglern (Neuropteren) zu erfassen und für den Naturschutz und die Roten Listen zu verwenden.

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  • Meldung
    Organismen-Großgruppen

    Rote-Liste-Beirat gewählt

    Bei der turnusmäßigen Wahl zum Rote-Liste-Beirat wurden die bisherigen Mitglieder in ihren Aufgaben bestätigt: Thomas Breunig, Dr. Julia Kruse, Dr. Matthias Nuß, Dr. Carsten Renker, Dr. Ulrich Schulte. Der RL-Beirat ist ein dem Rote-Liste-Zentrum beigeordnetes Gremium, das den oftmals ehrenamtlich tätigen Experten und Expertinnen eine Mitwirkung bei der allgemeinen Entwicklung und Gestaltung der Roten Listen auf Bundesebene ermöglichen soll.

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  • Meldung
    Rauchschwalben (Hirundo rustica) leben in Kulturlandschaften mit Viehhaltung, wo sie ihre Nester in Scheunen oder Ställen bauen. Der Verlust von dörflichen Strukturen und eine Intensivierung der Landwirtschaft wirkt sich negativ auf Brutplätze und Nahrungsangebot aus. Die aktuelle Rote Liste der Brutvögel Deutschlands verzeichnet für die Rauchschwalbe eine starke Abnahme der Bestände und stuft sie als „gefährdet“ ein. Foto: Johannes Karich

    Ein Drittel der Vogelarten ist bestandsgefährdet oder schon ausgestorben

    Die Rote Liste der Brutvögel Deutschlands verzeichnet rund 34 % der bewerteten Vogelarten als bestandsgefährdet oder schon ausgestorben. Nur knapp 48 % aller Arten gelten als ungefährdet. Die übrigen sind entweder extrem selten (11 %) oder stehen auf der Vorwarnliste (7 %).

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  • Meldung
    Der einst für die Agrarlandschaft charakteristische Gesang der Feldlerche ist immer seltener zu hören. Foto: Jan Kieckbusch

    Neue Rote Liste der Brutvögel Schleswig-Holsteins

    Die neue Rote Liste der Brutvögel in Schleswig-Holstein zeigt eine gemischte Bilanz. Einige klassische Flaggschiffarten des Naturschutzes sind als „ungefährdet“ eingestuft, 38 % gelten jedoch als bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Sorge bereitet unter anderem die Entwicklung bei einigen Arten der Agrarlebensräume, da einst häufige und weit verbreitete Arten wie Feldlerche, Braunkehlchen und Wiesenpieper Bestandsrückgänge aufweisen und Teile des Landes geräumt haben.

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