Themenwelt

Wissenswertes zu Tieren, Pflanzen und Pilzen entdecken

Von den etwa 72.000 in Deutschland einheimischen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind in den Roten Listen rund 37.000 auf ihre Gefährdung hin untersucht. Ergänzend zu diesen wissenschaftlichen Fachgutachten geben die Artenportraits des Rote-Liste-Zentrums einen Einblick in die Lebensweise von Tieren und Pflanzen. Themenspecials mit Berichten und Interviews zeigen darüber hinaus, wie Rote-Liste-Arbeit in der Praxis aussieht und stellen Expertinnen und Experten vor. Eigene Themenwelt-Seiten informieren über gesetzliche Schutzmaßnahmen.

  • Ist Nomen wirklich Omen?

    Gruselige Artnamen – Ein Themenspecial zu Halloween

    Von Blut, Geistern, Särgen und Toten: Bei unseren heimischen Tieren, Pilzen und Pflanzen mangelt es nicht an Volksnamen, bei denen es schaurig wird. Meist steckt dahinter ein harmloser Grund. Wir stellen fünf Organismen vor, die eure Halloweengeschichten mit mehr Artenvielfalt versehen: Ein Themenspecial für Furchtlose und Gruselfans.

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  • Verschollenes Moos auf Steinbockkot wiederentdeckt

    Vorbereitung der Roten Liste – Ein Themenspecial

    Als Vorbereitung für die Rote Liste der Moose haben das Rote-Liste-Zentrum und die Delattinia drei Experten damit beauftragt, in Deutschland seltene und verschollene Moosarten aufzuspüren. Mit Erfolg: Im August 2026 entdeckten sie im Berchtesgadener Land das Krug-Vierzackmoos. Die als verschollen geltende Art wurde seit fast 70 Jahren das erste Mal wieder in Deutschland nachgewiesen!

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  • Schwindende Glücksbringer

    Der Hornkanker – Ein Artenportrait

    Im Herbst lassen sich an Hausmauern und Wänden wieder vielerorts langbeinige Weberknechte entdecken. Diese Spinnentiere, die weder Netze weben noch Spinndrüsen besitzen, gelten im Volksglauben als Symbol für Fleiß, Wohlstand und Erntesegen. Der häufigste Vertreter der Weberknechte in Deutschland ist der Hornkanker. Die Art leidet aber unter den zunehmend trockenen Sommern. Der Hornkanker ist unsere Art des Monats Oktober. 

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  • Welche Schlauchalge ist das?

    Bestimmungsschlüssel Schlauchalgen – Ein Themenspecial

    Sie sind klein – sehr klein. Das ist nur eine der Herausforderungen bei der Untersuchung von Schlauchalgen. Mit Hilfe eines neuen Bestimmungsschlüssels lässt sich jetzt leichter herausfinden, um welche Art es sich handelt. Er soll Naturinteressierte dabei unterstützen sich mit einer Artengruppe zu beschäftigen, für die es nur noch sehr wenige Experten oder Expertinnen gibt. Schlauchalgen sind selbst in evolutionären Dimensionen steinalt und gelten als „lebende Fossilien“.

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  • Eine Eisenhuthummel auf einer Eisenhutblüte

    Connaisseurin giftiger Pflanzen

    Die Eisenhuthummel – Ein Artenportrait

    Für viele Bienen ist Blüte nicht gleich Blüte: Etwa jede dritte Bienenart in Deutschland ist beim Pollensammeln auf wenige Pflanzenarten spezialisiert. Zu diesen Bienen zählt auch unsere Art des Monats September, die Eisenhuthummel. Sie kommt bei uns nur in den Alpen vor und hat ein ganz besonderes Faible, das ihr auch den Namen gab: Sie ist auf die Blüten des Eisenhuts spezialisiert.

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  • Heuschrecke mit kraftvollem Biss

    Der Warzenbeißer – Insekt des Jahres 2026 – Ein Artenportrait

    Unter den einheimischen Langfühlerschrecken ist der Warzenbeißer ein Schwergewicht. Hinsichtlich seiner Länge von 2,5 bis 4 Zentimetern wird er zwar vom verwandten Großen Heupferd in den Schatten gestellt, dafür wiegt er aber bis zu zwei Gramm, so viel wie keine andere Heuschrecke in Deutschland. Trotz seines robusten Äußeren ist er empfindlich gegenüber Veränderungen seines Lebensraums. Der Warzenbeißer ist das Insekt des Jahres 2026 und unsere Art des Monats August.

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  • Wählerische Pollensammlerin

    Die Glockenblumen-Schmalbiene ist die Wildbiene des Jahres 2026.

    Die Weibchen dieser schwarz-glänzenden Wildbiene sammeln Pollen von wenigen Glockenblumen-Arten. Kopfüber in ihrer Lieblingsblüte sind sie einfach zu beobachten. Die Glockenblumen-Schmalbiene ist die Wildbiene des Jahres 2026.

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  • Tierische Taucher und U-Boote: Suche nach seltenen Wasserkäfern

    Vorbereitung der Roten Liste – Ein Themenspecial

    Als Vorbereitung der aktuellen Roten Liste der Wasserkäfer Deutschlands hat das Rote-Liste-Zentrum eine Reihe von gezielten Nachsuchen beauftragt. Mit Erfolg: Eine Art wurde zum ersten Mal in Deutschland nachgewiesen, weitere sehr seltene Arten wurden wiedergefunden.

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  • Das Phantom der Wälder: Eine Lebensaufgabe für botanische Geisterjäger

    Der Blattlose Widerbart – Ein Artenportrait

    Manche Arten fallen durch ihre Größe, ihre Farben oder ihre Häufigkeit auf. Der Blattlose Widerbart repräsentiert das Gegenteil von alldem. Wenn seine blassen Sprosse im Sommer plötzlich aus dem Waldboden sprießen, ist dies oft nur ein kurzer Besuch. Nach dem Blühen und Fruchten verschwinden die Pflanzen wieder im Dunkeln – manchmal für Jahre, nicht selten für Jahrzehnte. Diese Unberechenbarkeit und ihre filigrane Erscheinung verliehen der Art den englischen Namen „Ghost Orchid“. Der Blattlose Widerbart ist unsere Art des Monats Juli.

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  • Ein Käfer der Art Buchdrucker in einer Makroaufnahme.

    Das schwarze Schaf unter den Borkenkäfern

    Der Buchdrucker – Ein Artenportrait

    Es gibt sie in den besten Familien: Die Verwandten, die direkt auf sich aufmerksam machen müssen, die bei jedem Buffet gleich drei Mal Nachschlag holen und hinterher eine Verwüstung hinterlassen. Da ist schnell der Ruf der ganzen Sippschaft ruiniert. So oder so ähnlich geht es den Borkenkäfern. Zwar brüten die meisten der 110 heimischen Arten der Käfer-Unterfamilie Scolytinae in Holz oder Rinde von Bäumen, aber das Image als Waldvernichter verdanken die Borkenkäfer in erster Linie dem Buchdrucker. Dabei ist er nur Profiteur des Klimawandels und der einseitigen Waldwirtschaft: Der Buchdrucker ist unsere Art des Monats Juni.

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