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    Der Gartenschläfer gehört zur Familie der Bilche, zu der auch die Haselmaus und der Siebenschläfer zählen. Foto: Sven Büchner

    Gartenschläfer: Handelt es sich um zwei verschiedene Arten?

    Im Rahmen des Projektes „Spurensuche Gartenschläfer“ haben Forschende das Erbgut des bedrohten Bilches untersucht. Danach unterscheiden sich die Tiere nördlich und südlich des Alpenhauptkammes – möglicherweise handelt es sich um zwei verschiedene Arten, die sich jedoch äußerlich zum Verwechseln ähnlich sehen. Dies gab die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung am 26.11.2024 bekannt.

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  • Meldung
    Berichte zum Vogelschutz, DRV/NABU

    Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands

    Rund 43 Prozent der 259 regelmäßig in Deutschland brütenden einheimischen Vogelarten wurden in eine der Gefährdungskategorien der neuen Roten Liste eingestuft, inklusive der in Deutschland ausgestorbenen Brutvogelarten. Somit gilt fast jede zweite Brutvogelart als bedroht. Besonders in der höchsten Gefährdungskategorie „Vom Aussterben bedroht“ kam es zu einem deutlichen Anstieg.

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  • Meldung
    Die neue App von Flora-SH erleichtert das Kartieren im Gelände. Foto: RLZ

    Flora-SH erfasst Wildpflanzen mit neuer App

    Das Online-Erfassungsportal „Flora-SH“ wurde aktualisiert und durch eine neue App für die Geländearbeit ergänzt. Damit können Funde von Wildpflanzen direkt beim Kartieren an das Portal übermittelt werden. Neuer technischer Betreiber des Portals ist das Rote-Liste-Zentrum.

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  • Meldung
    Foto: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, Demonstrationsprojekt Digitaler Zwilling, Ausschnitt aus der Metropolregion Hamburg

    Digitalisierung der Rote-Liste-Erstellung

    Für das Management von Biodiversitätsdaten hat das Rote-Liste-Zentrum gemeinsam mit dem BfN mehrere digitale Tools und Datenportale entwickelt. Ein Artikel dazu wurde in der Fachzeitschrift Natur und Landschaft mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung im Naturschutz“ veröffentlicht – er ist jetzt als kostenfreier Download erhältlich.

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  • Veranstaltung
    Der Steirische Fanghaft Mantispa styriaca (Poda, 1761) wurde im Saarland an einer Hauswand von Jürgen Wiesmeier entdeckt.

    Bestimmungskurs Netzflügler

    Sie sind eine wenig bekannte Insektengruppe, bei der es noch viel zu erforschen gibt: die Netzflügler. Zu ihnen gehören die Grünen Florfliegen und Ameisenlöwen, aber auch weniger bekannte Vertreter wie Braune Florfliegen, Kamelhalsfliegen oder Staubhafte. Neuropteren-Spezialisten bieten jetzt im Auftrag des Rote-Liste-Zentrums einen Kurs an, um Kenntnisse über Netzflügler, ihren Fang und die Bestimmung zu vermitteln. Der dreitägige Kurs (12. -14. Juli 2024, Bad Bevensen) ist bereits ausgebucht.

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  • Veranstaltung
    Tagungsort ist das Augustinerkloster in Erfurt. Foto: Augustinerkloster

    Erfolgreiche Rote-Liste-Autorentagung 2024

    Auf der diesjährigen Tagung wurden aktuelle Themen rund um die Roten Listen Deutschlands gemeinsam von der Rote-Liste-Autorenschaft, dem Rote-Liste-Zentrum und dem Bundesamt für Naturschutz vorgestellt und diskutiert. Die Präsentationen der Vorträge sind im Bereich „Veranstaltungen“ verfügbar

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  • Meldung
    Ein typischer Bierschnegel ist schmutziggelb, mit geflecktem Körper, blaugrauen Fühlern und gelbem Körperschleim. Aber auch andere Farbvarianten können vorkommen. Foto: Dr. Ira Richling

    Bierschnegel gesucht!

    Naturinteressierte Menschen können jetzt aktiv an einer Roten Liste mitarbeiten, indem sie Funde des vom Aussterben bedrohten Bierschnegels melden: Dieses Jahr findet erstmals eine Mitmachaktion von NABU und NABU-naturgucker.de in Kooperation mit dem Rote-Liste-Zentrum statt. Die Sichtungen kommen direkt dem Naturschutz zugute, weil sie für die Einschätzung der aktuellen Bestandssituation des Bierschnegels berücksichtigt werden.

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  • Veranstaltung
    Das Torfmoos Sphagnum warnstorfii gilt in Deutschland als selten und ist laut Roter Liste der Moose stark gefährdet. Bild: Dr. Steffen Caspari

    Internationale Summer School Moose in Lettland

    Moos-Begeisterte aus bis zu 43 Ländern treffen sich im August 2024 in Lettland. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Exkursionen mit Bestimmungsübungen. Lettland beheimatet Moose, die europaweit selten zu finden sind. Anmeldeschluss ist der 1. April 2024.

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  • Meldung
    Für Insekten bieten die Blüten des Teufelsabbiss eine wichtige Nahrungsquelle.

    Neue Rote Liste Rheinland-Pfalz: Farn- und Blütenpflanzen

    Jede dritte Pflanzenart in Rheinland-Pfalz gilt als bestandsgefährdet oder ist bereits ausgestorben, nur noch 46 % sind ungefährdet. Dies geht aus der aktualisierten Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen vor, die das Landesamt für Umwelt (LfU) am 19.12.2023 vorgestellt hat. Zum Autorenteam gehört auch Dr. Steffen Caspari, der heutige Leiter des Rote-Liste-Zentrums.

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  • Meldung
    Männchen vom Mosel-Apollofalter auf Flockenblume (G. Heupel)

    Mosel-Apollofalter ist Schmetterling des Jahres 2024

    Der Mosel-Apollofalter kommt ausschließlich im unteren Moseltal in Rheinland-Pfalz vor. Seit 2012 geht die Zahl der Falter massiv zurück. Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die AG Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. machen mit der Wahl zum Schmetterling des Jahres 2024 auf die stark bedrohte Art und den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft aufmerksam.

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