Wissenswertes zu Tieren, Pflanzen und Pilzen entdecken
Von den etwa 72.000 in Deutschland einheimischen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind in den Roten Listen rund 37.000 auf ihre Gefährdung hin untersucht. Ergänzend zu diesen wissenschaftlichen Fachgutachten geben die Artenportraits des Rote-Liste-Zentrums einen Einblick in die Lebensweise von Tieren und Pflanzen. Themenspecials mit Berichten und Interviews zeigen darüber hinaus, wie Rote-Liste-Arbeit in der Praxis aussieht und stellen Expertinnen und Experten vor. Eigene Themenwelt-Seiten informieren über gesetzliche Schutzmaßnahmen.
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Birdrace: Hier rennen nicht die Vögel sondern die Beobachter und Beobachterinnen!
Von der Rauschdroge Vogelbeobachtung, von überraschenden Stadtvogel-Begegnungen und warum man den Tag am besten auf dem Schnepfenstrich ausklingen lässt: Erfahrt hier, was unser Kollege mit dem Team „Doppelkornweihen“ beim letzten Birdrace erlebt hat und warum es sich lohnt, auch dieses Jahr wieder mitzumachen.
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Von erstaunlichen Trends bei Fischen und was harmonische Daten mit der neuen Roten Liste zu tun haben
Der Leiter der Datenauswertung verrät im Interview, warum diese Daten so wertvoll für die Rote Liste sind und wie man es vermeidet, bei der Auswertung von 200.000 Daten in Kasachstan zu landen. Er spricht über ungehobene Datenschätze und erläutert, was den Fischen in Deutschland das Leben schwer macht.
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Digitalisierung von 30.000 Karteikarten mit historischen Pilzdaten
Historische Funddaten von Arten gibt es viele, aber sie befinden sich oft in langen analogen Listen, in handschriftlichen Karteien von Museen und Sammlungen oder in privatem Besitz. Dies macht die Nutzung der Daten für die Forschung und insbesondere die Gefährdungseinschätzung im Rahmen der Rote-Liste-Erstellung mühsam. Das Rote-Liste-Zentrum unterstützte Fachleute deshalb darin, mehr als 30.000 handschriftliche Karteikarten mit Funddaten zu phytoparasitischen Kleinpilzen zu digitalisieren.
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Wie lassen sich neue Arten entdecken?
Die Zahl unentdeckter Arten ist hoch: geschätzte 10-100 Millionen Arten weltweit. Warum ist es trotzdem so schwer, neue Arten zu entdecken? MDR-Reporter Max hatte es sich einfacher vorgestellt. Im Selbstversuch und im Gespräch mit Fachleuten schaut er, wo es neue Arten geben könnte und was man tun muss, um sie zu finden. Mit dabei: unser Rote-Liste-Experte.
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Tag des Baumes: Eine der seltensten Pflanzen Deutschlands ist ein Ahorn
Zum „Tag des Baumes“ am 25. April stellen wir die fünf in Deutschland ursprünglichen Ahorn-Arten vor, darunter eine der seltensten Pflanzenarten Deutschlands. Bereits beim ersten deutschen Tag des Baumes, am 25. April 1952, pflanzte Bundespräsident Theodor Heuss im Bonner Hofgarten einen Ahorn.
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Schmetterling mit Keuschheitsgürtel
Benannt nach Apollon, dem griechischen Gott des Lichtes, ist der Apollofalter nahezu ausschließlich bei Sonnenschein aktiv. Seine Weibchen schützt er durch einen „Keuschheitsgürtel“. Der sehr seltene und stark gefährdete Schmetterling fliegt zwischen Ende Mai und August. Seine Unterart, der Mosel-Apollofalter, ist der Schmetterling des Jahres 2024.
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Metallic-Look ohne Farbe
Der Blau- und Violettschiller der Feuerfalter ist einzigartig auf der Welt – keine andere Schmetterlingsgruppe besitzt solche Farben. Dabei ist der metallisch wirkende Schiller gar keine echte Farbe, denn er wird durch Lichtbrechung erzeugt. Dafür verblasst er auch nicht.
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Freispruch bei Mord und Raub
Den Namen „Mordfliege“ sollte man nicht zu wörtlich nehmen. Mordfliegen gehören zur Familie der Raubfliegen (Asilidae) und überfallen zwar ahnungslose Beutetiere, töten sie aber nicht zu ihrem Vergnügen, sondern um sich zu ernähren. Während Raubtiere mittlerweile zu „Beutegreifern“ und Raubvögel zu „Greifvögeln“ umgetauft wurden, nahm bisher niemand Anstoß an den „Raubfliegen“. Wir auch nicht. Der Name ist schon 230 Jahre alt und wird aus Traditionsgründen beibehalten.
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Überraschungsfund: Forscher entdeckt einen in Deutschland bisher unbekannten Doppelfüßer
Dem Bodentier-Experten Dr. Jörg Spelda gelang in Bayern der Nachweis einer aus Deutschland unbekannten Art, die nun in die Rote Liste der Doppelfüßer aufgenommen wurde. Es handelt sich um eine echte Überraschung: Gesucht hatte er eigentlich nach etwas anderem.
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Ein mehrfacher Glückspilz
Wir stellen den Fliegenpilz zum Jahreswechsel vor, denn auf Neujahrskarten ist er ein Klassiker wie Glücksklee und Schweinchen. Er ist außerdem der „Pilz des Jahres 2022“. Wir verraten außerdem, was es mit dem Glückspilz und seiner Giftwirkung auf sich hat und wie Pilze und Bäume voneinander profitieren.
