Wissenswertes zu Tieren, Pflanzen und Pilzen entdecken
Von den etwa 72.000 in Deutschland einheimischen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind in den Roten Listen rund 37.000 auf ihre Gefährdung hin untersucht. Ergänzend zu diesen wissenschaftlichen Fachgutachten geben die Artenportraits des Rote-Liste-Zentrums einen Einblick in die Lebensweise von Tieren und Pflanzen. Themenspecials mit Berichten und Interviews zeigen darüber hinaus, wie Rote-Liste-Arbeit in der Praxis aussieht und stellen Expertinnen und Experten vor. Eigene Themenwelt-Seiten informieren über gesetzliche Schutzmaßnahmen.
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Metallic-Look ohne Farbe
Der Blau- und Violettschiller der Feuerfalter ist einzigartig auf der Welt – keine andere Schmetterlingsgruppe besitzt solche Farben. Dabei ist der metallisch wirkende Schiller gar keine echte Farbe, denn er wird durch Lichtbrechung erzeugt. Dafür verblasst er auch nicht.
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Freispruch bei Mord und Raub
Den Namen „Mordfliege“ sollte man nicht zu wörtlich nehmen. Mordfliegen gehören zur Familie der Raubfliegen (Asilidae) und überfallen zwar ahnungslose Beutetiere, töten sie aber nicht zu ihrem Vergnügen, sondern um sich zu ernähren. Während Raubtiere mittlerweile zu „Beutegreifern“ und Raubvögel zu „Greifvögeln“ umgetauft wurden, nahm bisher niemand Anstoß an den „Raubfliegen“. Wir auch nicht. Der Name ist schon 230 Jahre alt und wird aus Traditionsgründen beibehalten.
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Überraschungsfund: Forscher entdeckt einen in Deutschland bisher unbekannten Doppelfüßer
Dem Bodentier-Experten Dr. Jörg Spelda gelang in Bayern der Nachweis einer aus Deutschland unbekannten Art, die nun in die Rote Liste der Doppelfüßer aufgenommen wurde. Es handelt sich um eine echte Überraschung: Gesucht hatte er eigentlich nach etwas anderem.
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Ein mehrfacher Glückspilz
Wir stellen den Fliegenpilz zum Jahreswechsel vor, denn auf Neujahrskarten ist er ein Klassiker wie Glücksklee und Schweinchen. Er ist außerdem der „Pilz des Jahres 2022“. Wir verraten außerdem, was es mit dem Glückspilz und seiner Giftwirkung auf sich hat und wie Pilze und Bäume voneinander profitieren.
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Warum Amphibien und Reptilien oft in einem Atemzug genannt werden und was das mit den Roten Listen zu tun hat
Dr. Ulrich Schulte verrät im Interview, wie die Roten Listen entstehen und auf welche Arten wir in Deutschlands besonders achtgeben müssen. Der Koordinator der Roten Listen berichtet über sein Engagement im Naturschutz, zeigt dem Nachwuchs interessante Forschungsgebiete auf und rät Gartenbesitzern: Mehr Mut zur Unordnung!
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Auf der Suche nach dem Loreley-Dickkopffalter, Tag 1
Im Blog berichtet Exkursionsteilnehmer Jeremy Strätling ab heute jeden Tag von der Suche nach einem verschollenen Schmetterling, dem Loreley-Dickkopffalter. Der Falter, benannt nach dem Wahrzeichen des Mittelrheins, ist laut Rote Liste vom Aussterben bedroht.
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Ist er es oder ist er es nicht? Auf der Suche nach dem Loreley-Dickkopffalter, Tag 2
Es herrscht Aufregung unter den Exkursionsteilnehmern: Der Fund einer mysteriösen Raupe gibt Rätsel auf. Gehört sie vielleicht zu dem gesuchten Loreley-Dickkopffalter? Die Köpfe der vier Teams rauchen…
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Das Schicksal der Raupe: Auf der Suche nach dem Loreley-Dickkopffalter, Tag 3
Unterwegs an Steilhängen, zwingen Unwetter und Starkregen die Gruppe am letzten Exkursionstag zum Abbruch der Suche. Bis dahin: mehrere Rote-Liste Arten gefunden und Pläne für weitere Untersuchungen der rätselhaften Raupe.
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Alpen-Wollafter: Erster Fund von ausgewachsenen Faltern in Deutschland
Von der verlorenen geglaubten Art wurden im Allgäu bisher vereinzelt Raupen gefunden, einen geschlüpften Falter hatte hier noch niemand gesehen. Der Schmetterling ist in der Roten Liste Deutschlands als „Ausgestorben oder verschollen“ verzeichnet.
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Eine wirklich bemerkenswerte Entdeckungsgeschichte
„Fast wäre nichts daraus geworden. Schwere Wackersteine im Rucksack durch den Wald tragen, nur wegen einer kleinen unscheinbaren Flechte? Nein danke, dazu hatte ich keine Lust. Die lässt sich sowieso nicht bestimmen, dachte ich. Hätte sich nicht mein Mann angeboten, die Steine zu tragen und mich überredet, die Flechte im Labor der Universität in Koblenz zu untersuchen, wäre diese kleine Sensation wohl nie passiert…“ schildert Dr. Dorothee Killmann die Entdeckung einer neuen Art. Die Hunsrück-Warzenflechte ist unsere Art des Monats November.
