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    Der sehr seltene Blauschillernde Feuerfalter (Lycaena helle) ist in der Roten Liste der Tagfalter Deutschlands als stark gefährdet eingestuft. Hier saugt ein Männchen an einer Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris).

    Neuer Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen zeigt die Welt der Schmetterlinge

    Wer „Schmetterlinge“ sagt, meint damit oft die bunten Tagfalter, die jetzt über Gärten und Wiesen flattern. Der „Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen“ gibt nun erstmals einen gesamtdeutschen Überblick über deren Vorkommen. Mit attraktiven Bildern und anschaulichen Portraits stellen die Autoren alle einheimischen Arten vor, samt Informationen zu Lebensräumen und Biologie, Gefährdung und Schutz. Vor allem aber gibt es für die Tagfalter detaillierte Verbreitungskarten, die eine wichtige Grundlage zur Aktualisierung der nächsten Roten Liste der Tagfalter Deutschlands sind.

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    Ein Männchen des Großen Frostspanners (Erannis defoliaria). Foto: Eva-Maria Bäßler

    Frostspanner gesucht!

    Für die Überarbeitung der Roten Liste werden noch aktuelle Nachweisdaten von Faltern benötigt. Das Mitmachprojekt „Schmetterlinge Deutschlands“ ruft jetzt dazu auf, die Sichtung von Frostspannern über das Online-Portal lepidoptera.de oder die gleichnamige App zu melden. Die nachtaktiven Frostspanner haben im November Hochsaison.

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    Newsletter. Foto: sosiukin/stock.adobe.com

    Auf dem Laufenden bleiben

    Mit seinem Newsletter informiert das Rote-Liste-Zentrum Fachleute sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema „Rote Listen“.

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    Der goldene Scheckenfalter war bei Casparis Besuch nicht zu sehen – die Flugzeit des Falters Bliesgau ist im Mai bis Juni. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek

    Leiter des Rote-Liste-Zentrums zu Besuch bei Minister Jost im Saarland

    Wie es um die Artenvielfalt im Saarland steht, welche Schutzmaßnahmen dort ergriffen werden und um welche Tierarten man sich sorgen muss, erläutern Saar-Umweltminister Reinhold Jost und Dr. Steffen Caspari in einem Beitrag der ARD, Saarländischer Rundfunk.

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    Für den bisher als verschollen geltenden Steingressling gibt es wieder zwei Nachweise in Bayern.

    Neue Rote Listen aus Bayern

    Gleich drei neue Rote Listen hat jetzt das Bayerische Landesamt für Umwelt veröffentlicht: Fische/Rundmäuler, Steinfliegen sowie Bienen.

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    Kleinwüchsige, konkurrenzschwache Arten wie der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) leiden besonders unter der Eutrophierung der Landschaft. Naturnahe Küstenlandschaften sind heute wichtige Refugien für viele dieser Arten.

    Neue Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen in Schleswig-Holstein

    Fast die Hälfte der Farn- und Blütenpflanzen-Arten in Schleswig-Holstein sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Die neue Rote Liste verzeichnet aber auch einige Verbesserungen in der Gefährdungssituation sowie die Wiederentdeckung verschollener Arten.

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    Die Bestände der Torf-Mosaikjungfer (Aeshna juncea) sind in Niedersachsen/Bremen rückläufig. Foto: Angelika Borkenstein

    Neue Rote Liste und Atlas der Libellen in Niedersachsen/Bremen

    Für den Verbreitungsatlas wurden von der Arbeitsgemeinschaft Libellen in Niedersachsen und Bremen 300.000 Datensätze ausgewertet, 73 Libellenarten wurden nachgewiesen. Der Atlas bildet die Basis für die neue Rote Liste und wurde parallel zu dieser veröffentlicht.

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    Verbreitungsatlas „Die wasserbewohnenden Käfer Sachsen-Anhalts“.

    Neuer Verbreitungsatlas zeigt die Welt der Wasserkäfer Sachsen-Anhalts

    Das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt hat vor kurzem den Verbreitungsatlas „Die wasserbewohnenden Käfer Sachsen-Anhalts“ herausgegeben. Experten haben auf rund 800 Seiten das bisherige Wissen über die Verbreitung, Ökologie und Gefährdung dieser heterogenen Insektengruppe gebündelt.

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    Rote Liste der Goldwespen Hessens. Foto: HLNUG

    Erste Rote Liste der Goldwespen Hessens zeigt: Mehr als ein Drittel der Arten sind bestandsgefährdet

    Einen Beleg für die Gefährdung von Insekten in Hessen liefert die erste Rote Liste der Goldwespen, die das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) veröffentlicht hat. Ihr zufolge ist mehr als ein Drittel der Goldwespenarten in Hessen bestandsgefährdet, drei Arten sind schon ausgestorben oder verschollen.

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    Wie alle Wolfspinnen besitzt der Trommelwolf acht Augen. Besonders sehstark sind die vergrößerten vorderen Mittelaugen. Bei vielen Wolfspinnen sind komplexe visuelle Balzrituale entstanden. Foto: Dr. Joergen Lissner

    Trommelwolf, Inntaler Nachtjäger, Gestreifter Federfuß & Co.: Spinnen erhalten deutsche Namen

    Um der Öffentlichkeit besseren Zugang zur verborgenen Welt der Spinnentiere zu vermitteln, hat die Arachnologische Gesellschaft eine Liste aller einheimischen Spinnen erstellt -­ und zwar mit deutschem Namen. Die Namensliste behandelt mehr als 1000 Arten und Gattungen, viele davon erhalten hier zum ersten Mal einen deutschen Namen.

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