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  • Pressemitteilung
    Die kleine Kugelasselart Armadillidium pictum ist in den vergangenen etwa 150 Jahren vor allem durch Änderungen der Waldstrukturen zurückgegangen. © Foto: Benedikt Kästle

    Neue Rote Liste: Die Kellerassel ist ungefährdet, die Höhlenassel vom Aussterben bedroht

    Der Zustand der Binnenasseln hat sich in den vergangenen Jahren nur in geringem Maße verändert. Das zeigt die neue Rote Liste, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum (RLZ) veröffentlicht und am 2.7.2024 vorgestellt haben. Für einige Asselarten ergeben sich jedoch Gefährdungen aus Lebensraumverlusten oder der Fragmentierung ihrer Lebensräume. So wurde die ehemals ungefährdete Gefleckte Körnerassel jetzt in die Vorwarnliste aufgenommen und die Art Armadillidium zenckeri in die Rote-Liste-Kategorie „Stark gefährdet“ hochgestuft. 

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  • Pressemitteilung
    Rote Listen der Amphibien und Reptilien. Foto: BfN/RLZ

    Neue Rote Listen: Amphibien und Reptilien in Deutschland stärker gefährdet als andere Artengruppen

    Jede zweite Amphibienart und mehr als zwei Drittel der Reptilienarten sind bestandsgefährdet. Für neun Amphibien- und sieben Reptilienarten hat Deutschland eine besondere Verantwortlichkeit. Die Ergebnisse der aktuellen Roten Liste hat das Bundesamt für Naturschutz jetzt gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum vorgestellt.

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  • Pressemitteilung
    Der Sumpfgrashüpfer stand zuvor auf der Vorwarnliste und wurde jetzt als „gefährdet“ eingestuft. © Dominik Poniatowski

    Neue Rote Liste: Rund ein Drittel der Heuschrecken bestandsgefährdet

    Rund ein Drittel der Heuschrecken- und Fangschreckenarten Deutschlands gilt als bestandsgefährdet. Das zeigt die neue Rote Liste, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum (RLZ) gemeinsam veröffentlicht und am 16.5.2024 vorgestellt haben.

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  • Pressemitteilung
    ©RLZ

    Rote Liste: Zustand der Süßwasserfische und Neunaugen deutlich verschlechtert

    Der Zustand der Süßwasserfische und Neunaugen Deutschlands hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Das zeigt die neue Rote Liste, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum (RLZ) jetzt veröffentlicht haben. Gefährdungsursache Nummer eins sind menschliche Eingriffe, etwa der Ausbau und die Regulierung von Gewässern. Darüber hinaus wirken sich vermehrt auftretende Dürresommer und höhere Gewässertemperaturen auf Fische und Neunaugen aus. So sind heute mehr als die Hälfte der 90 bewerteten einheimischen Süßwasserfisch- und Neunaugen-Arten bestandsgefährdet oder ausgestorben.

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  • Meldung
    Die Filzzahn-Blattschneiderbiene (Megachile pilidens) – hier ein Weibchen – wird in der Roten Liste der Bienen Deutschlands als selten und „Gefährdet“ verzeichnet. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek

    Neue Checkliste für deutsche Wildbienen erschienen: Artenzahl jetzt über 600

    Waren in der Roten Liste der Bienen Deutschlands des Jahres 2011 noch 561 Arten verzeichnet, haben seitdem Fortschritte in der Erforschung zur Entdeckung weiterer Arten geführt. Ein Grund für den Anstieg kann die Zuwanderung wärmeliebender Arten infolge des Klimawandels sein. Im September 2023 wurde eine neue taxonomische Checkliste der in Deutschland nachgewiesenen Bienen veröffentlicht: Sie enthält 604 aktuell oder ehemals einheimische Arten (ohne das Nutztier Honigbiene).

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  • Pressemitteilung
    RL Phytoparasitische Kleinpilze.

    Rote Liste: phytoparasitische Kleinpilze stark gefährdet

    Deutschland ist weltweit das erste Land, für das jetzt eine Rote Liste der auf lebenden Pflanzen wachsenden Kleinpilze – der phytoparasitischen Kleinpilze – vorliegt. Das Bundesamt für Naturschutz und das Rote-Liste-Zentrum haben am 30. August 2023 die Ergebnisse vorgestellt.

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  • Pressemitteilung
    Die Schlauchalge Vaucheria bursata gilt in Deutschland als ungefährdet. © Foto: Dr. Karl-Heinz Linne von Berg

    Neues Portal „Algen Deutschlands“ geht mit Daten zu Süßwasseralgen an den Start

    Mit dem Portal „Algen Deutschlands“ wird es künftig leichter, Beobachtungsdaten von Algen zu erfassen und für den Naturschutz und die Roten Listen zu verwenden. Zu seinem Start im März 2024 enthält das Portal bereits 71.000 Nachweisdaten zu verschiedenen Gruppen von Süßwasseralgen. Beobachtungsdaten zu den marinen Makroalgen und den Dinoflagellaten Deutschlands sollen folgen.

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  • Pressemitteilung
    Den Kirschprachtkäfer (Anthaxia candens) verzeichnet die Rote Liste der Diversicornia als „stark gefährdet“. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek

    Neue bundesweite Rote Liste: Mehr als ein Viertel der Insekten-Arten bestandsgefährdet

    Mit dem dritten Band seiner Roten Liste zu den wirbellosen Tieren legt das Bundesamt für Naturschutz die umfassendste Gefährdungsanalyse der Wirbellosenfauna Deutschlands vor. Insbesondere bei den gewässergebundenen Arten ist der Anteil bestandsgefährdeter Insektenarten hoch.

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  • Meldung
    Rote Liste der Säugetiere in Niedersachsen und Bremen. Foto: NLWKN

    Aktualisierte Rote Listen für Niedersachsen: Säugetiere und Heuschrecken

    Mindestens ein Drittel der Säugetiere und Heuschrecken sind gefährdet oder sogar bereits ausgestorben – mehrere ehemals ausgestorbene Arten wie Luchs, Kegelrobbe, Wolf oder Biber sind dagegen wieder in Niedersachsen heimisch. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat die Roten Listen für heimische Säugetiere sowie für Heuschrecken neu aufgelegt und damit die Gefährdungssituation für diese Tierarten in Niedersachsen und Bremen aktuell bewertet. Das NLWKN stellte mit Niedersachsens Umwelt- und Artenschutzminister Christian Meyer am 7.8.2025 die Ergebnisse vor.

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  • Pressemitteilung
    Foto Rote Liste der Säugetiere Deutschlands: Rote-Liste-Zentrum, Titelbild Siebenschläfer: Holger Meinig

    Neue Rote Liste der Säugetiere Deutschlands

    Ein Drittel der Arten in der Roten Liste der Säugetiere ist bestandsgefährdet, bei knapp einem Fünftel der Säugetiere nimmt der Bestand deutlich zu. Bewertet wurden 97 Arten, von der Alpenspitzmaus bis zum Zwergwal. Die Ergebnisse der aktuellen Roten Liste der Säugetiere hat das Bundesamt für Naturschutz jetzt gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum vorgestellt.

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