Themenwelt

Wissenswertes zu Tieren, Pflanzen und Pilzen entdecken

Von den etwa 72.000 in Deutschland einheimischen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind in den Roten Listen rund 37.000 auf ihre Gefährdung hin untersucht. Ergänzend zu diesen wissenschaftlichen Fachgutachten geben die Artenportraits des Rote-Liste-Zentrums einen Einblick in die Lebensweise von Tieren und Pflanzen. Themenspecials mit Berichten und Interviews zeigen darüber hinaus, wie Rote-Liste-Arbeit in der Praxis aussieht und stellen Expertinnen und Experten vor. Eigene Themenwelt-Seiten informieren über gesetzliche Schutzmaßnahmen.

  • Wie alle Wolfspinnen besitzt der Trommelwolf acht Augen. Besonders sehstark sind die vergrößerten vorderen Mittelaugen. Bei vielen Wolfspinnen sind komplexe visuelle Balzrituale entstanden. Foto: Dr. Joergen Lissner

    Wölfe unter den Wirbellosen

    Der Trommelwolf – Ein Artenportrait

    Wer im Wald leise Trommelwirbel hört, vermutet nicht, dass ein winziger „Wolf“ dahinter steckt: Der nur 5-6 mm große Trommelwolf, eine Spinnenart, wirbt damit zur Balzzeit um Partner. Die mit dem Hinterleib auf trockenem Laub erzeugten Geräusche sind auch für das menschliche Ohr deutlich zu hören. In der Roten Liste der Spinnen Deutschlands ist die Wolfsspinne, die Moor-, Sumpf- und Auenwälder liebt, als gefährdet eingestuft. Ein europäisches Expertengremium hat den Trommelwolf zur „Spinne des Jahres 2022“ gewählt.

    mehr erfahren

  • In Bonn-Oberkassel wächst die Osterluzei im Überschwemmungsbereich des Rheins, sowohl in Auwaldresten als auch am Fuß von Basaltmauern und in ufernahen Steinschüttungen.

    Weinbegleiter mit subtropischer Verwandtschaft

    Die Osterluzei und der Osterluzeifalter: Ein Artenportrait

    Viele frühere Vorkommen der Osterluzei sind in den vergangenen Jahrzehnten erloschen, weil Weinlagen flurbereinigt und Unkraut „erfolgreich“ bekämpft wurde.

    mehr erfahren

  • Die Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) gilt in Deutschland als gefährdet.

    Nektar-Tankstelle für Furchen- und Mauerbienen

    Die Gewöhnliche Küchenschelle: Ein Artenportrait

    Mit Kühen hat die Pflanze nichts zu tun und mit der Küche schon gar nicht. Die Gewöhnliche Küchenschelle gehört zu den Hahnenfußgewächsen und ist ein bekannter und beliebter Frühjahrsblüher.

    mehr erfahren

  • Die Gemeine Filzbiene, hier ein Weibchen, besucht auch Gärten, wenn es dort geeignete Nahrungsquellen gibt. Färber-Kamille gehört zu ihren bevorzugten Zielen. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

    Trojaner im Anmarsch: Was Filzbiene und Kuckuck gemeinsam haben

    Die Gemeine Filzbiene: Ein Artenportrait

    Mit nur 7 Millimetern Körperlänge kann diese Wildbiene leicht übersehen werden. Am ehesten findet man sie zwischen Juni und September in Gebieten mit Sand- und Lössböden, wo sie Korbblüter wie Rainfarn, Schafgarbe oder Jakobskreuzkraut besucht.

    mehr erfahren

  • Iltisse besetzen keine festen Reviere. Je nach Ausstattung des Lebensraums und Nahrungsangebot legen sie täglich bis zu 4 km zurück.  Foto: Steffen Spänig.

    Nomade in einer zerschnittenen Welt

    Der Iltis: Ein Artenportrait

    Kaum noch ausreichende Nahrungsgrundlage Iltisse besetzen keine festen Reviere, sondern wechseln in sehr großen Aktionsräumen ständig zwischen verschiedenen Ruheplätzen. Nur Weibchen („Fähen“), die gerade Junge aufziehen, nutzen längere Zeit ein Versteck. Iltisse ernähren sich, je nach Jahreszeit, hauptsächlich von Kleinsäugern und Amphibien. Die täglich zurückgelegten Laufstrecken betragen – je nach Ausstattung des Lebensraums und Nahrungsangebot

    mehr erfahren

  • Trauer-Rosenkäfer. Foto: Dr. Günter Matzke-Hajek.

    Vom Verlierer zum Gewinner

    Der Trauer-Rosenkäfer: Ein Artenportrait

    Der wärmeliebende Trauer-Rosenkäfer ist heutzutage auch im Norden zu Hause. Der kleine Blütenbewohner verschläft den Winter und verliert im Frühjahr seinen „Pelz“. Er gilt als Gewinner des Klimawandels.

    mehr erfahren

  • Einst ein Gewinner der Kulturlandschaft, gehört der Feldhase (Lepus europaeus) heute in Deutschland zu den gefährdeten Arten. Foto: Andreas Nowack.

    Vom Gewinner zum Verlierer

    Der Feldhase: Ein Artenportrait

    Einst ein Gewinner der Kulturlandschaft, gehört der Feldhase heute in Deutschland zu den gefährdeten Arten.

    mehr erfahren