Wissenswertes zu Tieren, Pflanzen und Pilzen entdecken
Von den etwa 72.000 in Deutschland einheimischen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind in den Roten Listen rund 37.000 auf ihre Gefährdung hin untersucht. Ergänzend zu diesen wissenschaftlichen Fachgutachten geben die Artenportraits des Rote-Liste-Zentrums einen Einblick in die Lebensweise von Tieren und Pflanzen. Themenspecials mit Berichten und Interviews zeigen darüber hinaus, wie Rote-Liste-Arbeit in der Praxis aussieht und stellen Expertinnen und Experten vor. Eigene Themenwelt-Seiten informieren über gesetzliche Schutzmaßnahmen.
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Nomade in einer zerschnittenen Welt
Kaum noch ausreichende Nahrungsgrundlage Iltisse besetzen keine festen Reviere, sondern wechseln in sehr großen Aktionsräumen ständig zwischen verschiedenen Ruheplätzen. Nur Weibchen („Fähen“), die gerade Junge aufziehen, nutzen längere Zeit ein Versteck. Iltisse ernähren sich, je nach Jahreszeit, hauptsächlich von Kleinsäugern und Amphibien. Die täglich zurückgelegten Laufstrecken betragen – je nach Ausstattung des Lebensraums und Nahrungsangebot
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Vom Verlierer zum Gewinner
Der wärmeliebende Trauer-Rosenkäfer ist heutzutage auch im Norden zu Hause. Der kleine Blütenbewohner verschläft den Winter und verliert im Frühjahr seinen „Pelz“. Er gilt als Gewinner des Klimawandels.
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Vom Gewinner zum Verlierer
Einst ein Gewinner der Kulturlandschaft, gehört der Feldhase heute in Deutschland zu den gefährdeten Arten.
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Nach 66 Jahren wiederentdeckt: Die Wald-Schnirkelschnecke galt in Deutschland als „ausgestorben oder verschollen“
Gute Nachrichten: Es gibt sie in Deutschland noch, die Wald-Schnirkelschnecke. Seit 1954 konnte sie nicht mehr nachgewiesen werden, aber im September 2020 gelang einer Mollusken-Spezialistin ein Lebendnachweis am Hochrhein. Ein ermutigendes Zeichen – die Population kann allerdings langfristig nur dann gesichert werden, wenn der Lebensraum des seltenen Tieres geschützt wird.
