- Wissenschaftlicher Name
- Puccinia poarum-Gruppe
- Synonyme bzw. Name in der vorherigen Roten Liste
- Puccinia poarum Niels. sec. Foitzik (1996)
- Organismengruppe
- Phytoparasitische Kleinpilze
- Rote-Liste-Kategorie
- Ungefährdet
- Verantwortlichkeit Deutschlands
- Nicht bewertet
- Aktuelle Bestandssituation
- häufig
- Langfristiger Bestandstrend
- stabil
- Kurzfristiger Bestandstrend
- Daten ungenügend
- Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
- Die Kategorieänderung ist nicht bewertbar, beispielsweise weil das Taxon in der alten Gesamtliste nicht enthalten oder nicht bewertet war (inkl. ⬧ → ⬧)
- Kommentar zur Taxonomie
- Die Gruppe umfasst einen Komplex ungenügend bekannter Süßgrasroste und entspricht in ihrer Umgrenzung Puccinia poarum Niels. in der Fassung von Cummins (1971). Tatsächlich handelt es sich um ein Sammelsurium morphologisch ähnlicher Arten mit Petasites und Tussilago als Aecienwirten.
- Weitere Kommentare
- Insgesamt ist der Pilz wesentlich häufiger auf den Aecienwirten – vor allem auf Tussilago farfara – nachgewiesen worden als auf seinen Telienwirten, einigen Poa-Arten. Ältere Angaben unter dem Namen Puccinia poarum an Poa-Arten beziehen sich oft auf eine weite Artauffassung unter Einschluss von Arten der Puccinia poae-nemoralis-Gruppe.
- Einbürgerungsstatus
- Indigene oder Archäobiota
- Quelle
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Thiel, H.; Klenke, F.; Kruse, J.; Kummer, V. & Schmidt, M. (2023): Rote Liste und Gesamtartenliste der phytoparasitischen Kleinpilze Deutschlands [Brandpilzverwandte (Exobasidiomycetes p.p., Ustilaginomycetes p.p.), Rostpilzverwandte (Kriegeriaceae p.p., Microbotryales, Pucciniales), Wurzelknöllchenpilze (Entorrhizaceae), Echte Mehltaupilze (Erysiphaceae), Falsche Mehltaue (Peronosporaceae p.p.) und Weißroste (Albuginaceae)]. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (5): 347 S.