- Wissenschaftlicher Name
- Peronospora rapistri Jacz. & Sergeeva
- Organismengruppe
- Phytoparasitische Kleinpilze
- Rote-Liste-Kategorie
- Extrem selten
- Verantwortlichkeit Deutschlands
- Nicht bewertet
- Aktuelle Bestandssituation
- extrem selten
- Langfristiger Bestandstrend
- Daten ungenügend
- Kurzfristiger Bestandstrend
- Daten ungenügend
- Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
- Die Kategorieänderung ist nicht bewertbar, beispielsweise weil das Taxon in der alten Gesamtliste nicht enthalten oder nicht bewertet war (inkl. ⬧ → ⬧)
- Kommentar zur Taxonomie
- Die Art gehört nach Jage et al. (2017) in die Gattung Hyaloperonospora, wurde jedoch noch nicht umkombiniert.
- Weitere Kommentare
- Die Art wurde 1956 und 1957 am Neophyten Rapistrum rugosum (Kelbra, Sachsen-Anhalt, Brümmer 1990) und 2000 am Archäophyten Rapistrum perenne (Sandersleben, Sachsen-Anhalt, Jage et al. 2017) nachgewiesen. Der späte Nachweis könnte auf eine erst in jüngerer Zeit erfolgte Einwanderung hinweisen, jedoch ist Peronospora rapistri anscheinend auch in anderen Ländern selten und wurde vermutlich nur übersehen. Die Art wird daher als Archäomyzet eingestuft.
- Einbürgerungsstatus
- Indigene oder Archäobiota
- Quelle
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Thiel, H.; Klenke, F.; Kruse, J.; Kummer, V. & Schmidt, M. (2023): Rote Liste und Gesamtartenliste der phytoparasitischen Kleinpilze Deutschlands [Brandpilzverwandte (Exobasidiomycetes p.p., Ustilaginomycetes p.p.), Rostpilzverwandte (Kriegeriaceae p.p., Microbotryales, Pucciniales), Wurzelknöllchenpilze (Entorrhizaceae), Echte Mehltaupilze (Erysiphaceae), Falsche Mehltaue (Peronosporaceae p.p.) und Weißroste (Albuginaceae)]. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (5): 347 S.