- Wissenschaftlicher Name
- Artemia salina (Linnaeus, 1758)
- Organismengruppe
- Blattfußkrebse
- Rote-Liste-Kategorie
- Vom Aussterben bedroht
- Verantwortlichkeit Deutschlands
- Allgemeine Verantwortlichkeit
- Aktuelle Bestandssituation
- extrem selten
- Langfristiger Bestandstrend
- mäßiger Rückgang
- Kurzfristiger Bestandstrend
- Abnahme im Ausmaß unbekannt
- Sonderfälle
- Negativ wirksame(r) Risikofaktor(en) sind bekannt
- Risikofaktoren
- Verstärkte direkte Einwirkungen, z.B. BauvorhabenVerstärkte indirekte Einwirkungen, z.B. Verschlechterung der Habitatqualität
- Vorherige Rote-Liste-Kategorie
- Vom Aussterben bedroht
- Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
- Kategorie unverändert
- Kommentar zur Taxonomie
- Die Taxonomie der Art ist nicht ausreichend geklärt. Solange exakte Untersuchungen fehlen, und da die Tiere in Abhängigkeit von Salzgehalt und Nahrungssituation farblich und formenmäßig heterogen sind, wird die Art hier weiterhin als Artemia salina geführt.
- Weitere Kommentare
- Wurde in der Vergangenheit in Deutschland gefunden, es ist aber nicht auszuschließen und in wenigen Fällen belegt, dass die aktuellen Funde in salzhaltigen Binnengewässern auf Ansalbungen mit nearktischen Arten (Neozoen) oder anderen fremden Herkünften zurückzuführen sind (Dost 2004, Reissmann & Engelmann 2005, Neumann & Heinze 2004, Engelmann et al., im Druck). Die Krebse gelangen als Fischfutter oder als Packungsbeilage zu Spielen und Zeitschriften in Umlauf. Zumindest vier von zwölf Nachweisen nach 1900 gehen auf Ansiedlungen zurück. Einige Vorkommen reproduzieren seit Jahren selbständig.
- Einbürgerungsstatus
- Indigene oder Archäobiota
- Quelle
-
Simon, L. (2016): Rote Liste und Gesamtartenliste der Blattfußkrebse (Branchiopoda: Anostraca, Conchostraca, Notostraca) Deutschlands. – In: Gruttke, H.; Balzer, S.; Binot-Hafke, M.; Haupt, H.; Hofbauer, N.; Ludwig, G.; Matzke-Hajek, G. & Ries, M. (Red.): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands, Band 4: Wirbellose Tiere (Teil 2). – Münster (Landwirtschaftsverlag). – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (4): 367-378.