- Wissenschaftlicher Name
- Myotis emarginatus (E. Geoffroy, 1806)
- Deutscher Name
- Wimperfledermaus
- Organismengruppe
- Säugetiere
- Rote-Liste-Kategorie
- Stark gefährdet
- Verantwortlichkeit Deutschlands
- Allgemeine Verantwortlichkeit
- Aktuelle Bestandssituation
- sehr selten
- Langfristiger Bestandstrend
- starker Rückgang
- Kurzfristiger Bestandstrend
- deutliche Zunahme
- Risiko/stabile Teilbestände
- Risikofaktor(en) ist/sind vorhanden und wirksam
- Risikofaktoren
- Verstärkte direkte EinwirkungenVerstärkte indirekte EinwirkungenAbhängigkeit von nicht gesicherten Naturschutzmaßnahmen
- Vorherige Rote-Liste-Kategorie
- Stark gefährdet
- Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
- Kategorie unverändert
- Kommentar zur Gefährdung
- Verlust von Quartieren und Verringerung des Nahrungsangebotes – ähnlich wie bei der Kleinen Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros).
- Weitere Kommentare
- Durch gezielte Nachsuche hat sich die Anzahl bekannter Wochenstubenkolonien in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erhöht (Steck & Brinkmann 2015, Gessner & Blug 2017, Blug & Wissing 2018). Auch die Anzahl der in Höhlen und Stollen in der Pfalz überwinternden Tiere ist stetig angestiegen (von 10 im Winter 1991/92 auf 620 im Winter 2017/18, Blug & Wissing 2018). Möglicherweise profitiert die wärmeliebende Art von der Klimaerwärmung.
- Einbürgerungsstatus
- Indigene oder Archäobiota
- Quelle
-
Meinig, H.; Boye, P.; Dähne, M.; Hutterer, R. & Lang, J. (2020): Rote Liste und Gesamtartenliste der Säugetiere (Mammalia) Deutschlands. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (2): 73 S.