- Wissenschaftlicher Name
- Neovossia moliniae (Thüm.) Körn.
- Organismengruppe
- Phytoparasitische Kleinpilze
- Rote-Liste-Kategorie
- Ungefährdet
- Verantwortlichkeit Deutschlands
- Nicht bewertet
- Aktuelle Bestandssituation
- selten
- Langfristiger Bestandstrend
- stabil
- Kurzfristiger Bestandstrend
- Daten ungenügend
- Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
- Die Kategorieänderung ist nicht bewertbar, beispielsweise weil das Taxon in der alten Gesamtliste nicht enthalten oder nicht bewertet war (inkl. ⬧ → ⬧)
- Weitere Kommentare
- Die Art wurde erstmals im Jahr 2003 in Deutschland nachgewiesen. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um eine vorher übersehene indigene Art handelt, da die Wirtspflanzentaxa einheimisch sind und die Pilzart laut Vánky (1994), wenn auch selten, aus mehreren südeuropäischen Ländern sowie aus Tschechien, Österreich und der Schweiz bekannt ist. Das bisherige Fehlen von Nachweisen aus dem nördlichen Mitteleuropa und Nordeuropa und das plötzliche verstärkte Auftreten in Deutschland könnten aber auf eine Arealerweiterung hindeuten. (Abb.: siehe Publikation für Abbildungsnummer)
- Einbürgerungsstatus
- Indigene oder Archäobiota
- Quelle
-
Thiel, H.; Klenke, F.; Kruse, J.; Kummer, V. & Schmidt, M. (2023): Rote Liste und Gesamtartenliste der phytoparasitischen Kleinpilze Deutschlands [Brandpilzverwandte (Exobasidiomycetes p.p., Ustilaginomycetes p.p.), Rostpilzverwandte (Kriegeriaceae p.p., Microbotryales, Pucciniales), Wurzelknöllchenpilze (Entorrhizaceae), Echte Mehltaupilze (Erysiphaceae), Falsche Mehltaue (Peronosporaceae p.p.) und Weißroste (Albuginaceae)]. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (5): 347 S.