- Wissenschaftlicher Name
- Strigamia crassipes (C. L Koch, 1835)
- Organismengruppe
- Hundertfüßer und Doppelfüßer
- Rote-Liste-Kategorie
- Ungefährdet
- Verantwortlichkeit Deutschlands
- Allgemeine Verantwortlichkeit
- Aktuelle Bestandssituation
- mäßig häufig
- Langfristiger Bestandstrend
- stabil
- Kurzfristiger Bestandstrend
- stabil
- Vorherige Rote-Liste-Kategorie
- Rote-Liste-Kategorie nicht übertragbar; z.B. für ein Taxon, welches in der alten Roten Liste steht, jedoch nicht im identischen taxonomischen Umfang bewertet ist
- Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
- Die Kategorieänderung ist nicht bewertbar, beispielsweise weil das Taxon in der alten Gesamtliste nicht enthalten oder nicht bewertet war (inkl. ⬧ → ⬧)
- Kommentar zur Taxonomie
- In einer Revision der europäischen Vertreter der Gattung Strigamia durch Bonato et al. (2023) konnte die Taxonomie und Nomenklatur der in Deutschland bislang mit dem verwendeten Taxonnamen S. crassipes und S. transsilvanica bezeichneten Tiere geklärt werden. Der Großteil der bislang unter dem Taxonnamen S. crassipes geführten Funde in Deutschland kann (weiterhin) dem S. crassipes-Artenkomplex zugerechnet werden. Diese Tiere können dem Taxon S. crassipes s. str. mit locus typicus in Regensburg zugeordnet werden. Alle ehemals unter S. transsilvanica geführten Funde gehören ebenso zum Taxon S. crassipes s. str. Bei einigen ehemals unter dem Namen S. crassipes geführten Nachweisen entlang des Rheins handelt es sich um S. carniolensis.
- Kommentar zur Gefährdung
- Im Gegensatz zu S. carniolensis zeigt S. crassipes ein klares Bild der Verbreitung. Die Art ist mäßig häufig und über weite Teile Deutschlands verbreitet, im Süden und Osten aber häufiger.
- Einbürgerungsstatus
- Indigene oder Archäobiota
- Quelle
-
Decker, P.; Burkhardt, U.; Hauser, H.; Lindner, E.N.; Moritz, L.; Reip, H.; Spelda, J. & Voigtländer, K. (2026): Rote Liste und Gesamtartenliste der Hundertfüßer und Doppelfüßer (Myriapoda: Chilopoda et Diplopoda) Deutschlands. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (12): 83 S.