- Wissenschaftlicher Name
- Raja montagui Fowler, 1910
- Deutscher Name
- Fleckrochen
- Organismengruppe
- Meeresfische und -neunaugen
- Rote-Liste-Kategorie
- Ungefährdet
- Verantwortlichkeit Deutschlands
- Allgemeine Verantwortlichkeit
- Aktuelle Bestandssituation
- selten
- Langfristiger Bestandstrend
- Daten ungenügend
- Kurzfristiger Bestandstrend
- deutliche Zunahme
- Vorherige Rote-Liste-Kategorie
- Extrem selten
- Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
- Aktuelle Verbesserung der Einstufung
- Kommentar zur Gefährdung
- Beim Fleckrochen konnte der kurzfristige Bestandstrend aufgrund einer verbesserten Datenlage (Kenntniszuwachs) im Unterschied zur vorherigen Roten Liste erstmalig eingeschätzt werden. Die Präsenz-Zeitserie zeigt für die Art in der deutschen Nordsee eine deutliche Zunahme seit 2011, so dass der kurzfristige Bestandstrend von der Kriterienklasse „Daten ungenügend“ auf „deutliche Zunahme“ geändert wurde. Wegen einer realen Veränderung wurde die aktuelle Bestandssituation von der Kriterienklasse „extrem selten“ zu „selten“ geändert. Dies führte insgesamt zur Änderung der RL-Kategorie „Extrem selten“ der vorherigen Roten Liste zur RL-Kategorie „Ungefährdet“ in der vorliegenden Roten Liste. NORDSEE: Nach Einschätzung der OSPAR-Kommission (Status Assessment 2021) für die Region II (Greater North Sea) ist der Zustand des Fleckrochens gut (Good). Eine direkte Fischerei gibt es auf den Fleckrochen nicht (Zidowitz et al. 2017).
- Arealrand
- Östlich
- Einbürgerungsstatus
- Indigene oder Archäobiota
- Quelle
-
Thiel, R.; Winkler, H.M.; Sarrazin, V.; Böttcher, U.; Dänhardt, A.; Dorow, M.; Dureuil, M.; George, M.; Kuhs, V.N.; Oesterwind, D.; Probst, W.N.; Schaarschmidt, T. & Vorberg, R. (2025): Rote Liste und Gesamtartenliste der Fische und Neunaugen (Elasmobranchii, Actinopterygii & Petromyzontida) der marinen Gewässer Deutschlands. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (9): 119 S.