- Wissenschaftlicher Name
- Chirolophis ascanii (Walbaum, 1792)
- Deutscher Name
- Stachelrücken-Schleimfisch
- Organismengruppe
- Meeresfische und -neunaugen
- Rote-Liste-Kategorie
- Extrem selten
- Verantwortlichkeit Deutschlands
- Allgemeine Verantwortlichkeit
- Aktuelle Bestandssituation
- extrem selten
- Langfristiger Bestandstrend
- Daten ungenügend
- Kurzfristiger Bestandstrend
- Daten ungenügend
- Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
- Aktuelle Verbesserung der Einstufung
- Kommentar zur Gefährdung
- Die extrem seltene Art wurde innerhalb der deutschen Meeresgebiete der Nordsee nur bei Helgoland nachgewiesen. Da von ca. 1960 bis 2003 Nachweise von Jungfischen, Subadulten und Adulten fehlten und Larvenfänge nicht spezifisch ausgewertet wurden, wurde der Stachelrücken-Schleimfisch in der vorherigen Roten Liste als ausgestorben oder verschollen eingestuft. Die zusätzliche Auswertung von Larvenfängen ergab nun seit 2004 aus mehreren Jahren Nachweise von Larven des Stachelrücken-Schleimfisches bei Helgoland.
- Einbürgerungsstatus
- Indigene oder Archäobiota
- Quelle
-
Thiel, R.; Winkler, H.M.; Sarrazin, V.; Böttcher, U.; Dänhardt, A.; Dorow, M.; Dureuil, M.; George, M.; Kuhs, V.N.; Oesterwind, D.; Probst, W.N.; Schaarschmidt, T. & Vorberg, R. (2025): Rote Liste und Gesamtartenliste der Fische und Neunaugen (Elasmobranchii, Actinopterygii & Petromyzontida) der marinen Gewässer Deutschlands. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (9): 119 S.