- Wissenschaftlicher Name
- Podosphaera xanthii (Castagne) U. Braun & Shishkoff
- Synonyme bzw. Name in der vorherigen Roten Liste
- Fibroidium balsaminae (Rajd.) U. Braun & R. T. A. Cook; Oidium saintpauliae Gorlenko ex U. Braun sec. Foitzik (1996); Podosphaera euphorbiae-hirtae (U. Braun & Somani) U. Braun & S. Takam.
- Organismengruppe
- Phytoparasitische Kleinpilze
- Rote-Liste-Kategorie
- Ungefährdet
- Verantwortlichkeit Deutschlands
- Nicht bewertet
- Aktuelle Bestandssituation
- häufig
- Langfristiger Bestandstrend
- stabil
- Kurzfristiger Bestandstrend
- stabil
- Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
- Die Kategorieänderung ist nicht bewertbar, beispielsweise weil das Taxon in der alten Gesamtliste nicht enthalten oder nicht bewertet war (inkl. ⬧ → ⬧)
- Kommentar zur Taxonomie
- Die Art wird weiter gefasst als in Klenke & Scholler (2015). Nach Braun & Cook (2012) sowie Meeboon et al. (2016) handelt es sich bei Podosphaera xanthii um einen Sippenkomplex, zu dessen Differenzierung umfangreiche Untersuchungen notwendig sind. Nach beiden Quellen sind Oidium euphorbiae-hirtae J.M. Yen und O. pedilanthi J.M. Yen konspezifisch. Beide werden von Braun & Cook (2012) als Namen für die Anamorphe der Podosphaera euphorbiae-hirtae (U. Braun & Somani) U. Braun & S. Takam. aufgeführt. Meeboon et al. (2016) verweisen dann aufgrund molekulargenetischer Untersuchungen P. euphorbiae-hirtae in die Synonymie von P. xanthii.
- Weitere Kommentare
- Eine Überprüfung der für Deutschland vorliegenden Meldungen würde eine umfangreiche Revision von Herbarmaterial, auch unter Einschluss von DNA-Analysen, erfordern, die im Rahmen der Erarbeitung dieser Roten Liste nicht möglich war. Deshalb wird hier weitgehend den Angaben in Braun & Cook (2012) bzw. Klenke & Scholler (2015) gefolgt. Einige zweifelhafte P. xanthii-Wirte listet Kummer (2021) auf.
- Einbürgerungsstatus
- Indigene oder Archäobiota
- Quelle
-
Thiel, H.; Klenke, F.; Kruse, J.; Kummer, V. & Schmidt, M. (2023): Rote Liste und Gesamtartenliste der phytoparasitischen Kleinpilze Deutschlands [Brandpilzverwandte (Exobasidiomycetes p.p., Ustilaginomycetes p.p.), Rostpilzverwandte (Kriegeriaceae p.p., Microbotryales, Pucciniales), Wurzelknöllchenpilze (Entorrhizaceae), Echte Mehltaupilze (Erysiphaceae), Falsche Mehltaue (Peronosporaceae p.p.) und Weißroste (Albuginaceae)]. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (5): 347 S.