- Wissenschaftlicher Name
- Paraperonospora leptosperma (de Bary) Constant.
- Organismengruppe
- Phytoparasitische Kleinpilze
- Rote-Liste-Kategorie
- Ungefährdet
- Verantwortlichkeit Deutschlands
- Nicht bewertet
- Aktuelle Bestandssituation
- mäßig häufig
- Langfristiger Bestandstrend
- stabil
- Kurzfristiger Bestandstrend
- Daten ungenügend
- Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
- Die Kategorieänderung ist nicht bewertbar, beispielsweise weil das Taxon in der alten Gesamtliste nicht enthalten oder nicht bewertet war (inkl. ⬧ → ⬧)
- Kommentar zur Taxonomie
- Die Artumgrenzung folgt Constantinescu (1989), der mehrere eng gefasste Peronospora-Arten an den Wirtsgattungen Anthemis, Achillea, Dimorphotheca und Ursinia mit Peronospora leptosperma de Bary vereinigt und in die von ihm neu beschriebene Gattung Paraperonospora überführt hat. Nach phylogenetischen Untersuchungen von M. Thines (briefl. Mitt.) ist die Art in dieser Umgrenzung nicht einheitlich und beinhaltet mehrere Arten. Typuswirt von Paraperonospora leptosperma ist Matricaria perforata Mérat (= Tripleurospermum perforatum). (Abb.: siehe Publikation für Abbildungsnummer)
- Einbürgerungsstatus
- Indigene oder Archäobiota
- Quelle
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Thiel, H.; Klenke, F.; Kruse, J.; Kummer, V. & Schmidt, M. (2023): Rote Liste und Gesamtartenliste der phytoparasitischen Kleinpilze Deutschlands [Brandpilzverwandte (Exobasidiomycetes p.p., Ustilaginomycetes p.p.), Rostpilzverwandte (Kriegeriaceae p.p., Microbotryales, Pucciniales), Wurzelknöllchenpilze (Entorrhizaceae), Echte Mehltaupilze (Erysiphaceae), Falsche Mehltaue (Peronosporaceae p.p.) und Weißroste (Albuginaceae)]. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (5): 347 S.