- Wissenschaftlicher Name
- Aphodius foetidus (Herbst, 1783)
- Organismengruppe
- Blatthornkäfer
- Rote-Liste-Kategorie
- Vom Aussterben bedroht
- Verantwortlichkeit Deutschlands
- Allgemeine Verantwortlichkeit
- Aktuelle Bestandssituation
- sehr selten
- Langfristiger Bestandstrend
- starker Rückgang
- Kurzfristiger Bestandstrend
- Daten ungenügend
- Vorherige Rote-Liste-Kategorie
- Nicht bewertet
- Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
- Die Kategorieänderung ist nicht bewertbar, beispielsweise weil das Taxon in der alten Gesamtliste nicht enthalten oder nicht bewertet war (inkl. ⬧ → ⬧)
- Kommentar zur Gefährdung
- Gefährdung der meist nur kleinräumig vorkommenden Art durch Veränderung oder Verlust des Lebensraums. Starker Rückgang in Deutschland (Bellmann mdl. 2008).
- Weitere Kommentare
- Sporadisch in vielen Regionen, aber sehr lokal und selten. Aktuell in Rheinland-Pfalz: Hachenburg 2002, Blankenrath 2002 (Köhler mdl. 2019), Nordrhein-Westfalen: Saerbeck 2015 (Hannig et al. 2016), Weser-Ems: Borkum 2001, (Bellmann 2002) und 2016, Norderney 2018, Spiekeroog 1999-2019 (Bellmann mdl. 2019) und Mecklenburg-Vorpommern: Mühlencamp 2009 (Rößner 2012). Eine Meldung aus Baden-Württemberg 2011 stellte sich als Fehlbestimmung heraus (Reibnitz mdl. 2020). In Südeuropa sehr häufig. Art des Offenlandes, gern auf trockenen, durchlässigen Sandböden. In der alten Roten Liste (Geiser 1998) wird der Käfer nicht genannt, seine Seltenheit spricht dafür, dass die Art vergessen wurde.
- Einbürgerungsstatus
- Indigene oder Archäobiota
- Quelle
-
Schaffrath, U. (2021): Rote Liste und Gesamtartenliste der Blatthornkäfer (Coleoptera: Scarabaeoidea) Deutschlands. – In: Ries, M.; Balzer, S.; Gruttke, H.; Haupt, H.; Hofbauer, N.; Ludwig, G. & Matzke-Hajek , G. (Red.): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands, Band 5: Wirbellose Tiere (Teil 3). – Münster (Landwirtschaftsverlag). – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (5): 189-266