- Wissenschaftlicher Name
- Plasmopara nivea-Gruppe
- Synonyme bzw. Name in der vorherigen Roten Liste
- Plasmopara nivea (Unger) J. Schröt. s. l.
- Organismengruppe
- Phytoparasitische Kleinpilze
- Rote-Liste-Kategorie
- Ungefährdet
- Verantwortlichkeit Deutschlands
- Nicht bewertet
- Aktuelle Bestandssituation
- sehr häufig
- Langfristiger Bestandstrend
- stabil
- Kurzfristiger Bestandstrend
- Daten ungenügend
- Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
- Die Kategorieänderung ist nicht bewertbar, beispielsweise weil das Taxon in der alten Gesamtliste nicht enthalten oder nicht bewertet war (inkl. ⬧ → ⬧)
- Kommentar zur Taxonomie
- Die Gruppe entspricht früheren Auffassungen von Plasmopara nivea und umfasst alle Plasmopara-Befälle auf Apiaceae. Eine taxonomische Revision der Gruppe unter Einbeziehung von molekularbiologischen Methoden steht noch aus. In Anlehnung an Klenke & Scholler (2015) wird innerhalb der Gruppe vorerst einem engen Artkonzept gefolgt. Die Befälle auf den meisten Wirten gehören demnach zu einer der vielen enger abgegrenzten Arten. Nur für die folgenden Wirte ist bisher keine nähere Zuordnung möglich: Carum carvi, Crithmum maritimum*, Levisticum officinale*, Palimbia rediviva*, Pleurospermum austriacum und Seseli gummiferum*.
- Einbürgerungsstatus
- Indigene oder Archäobiota
- Quelle
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Thiel, H.; Klenke, F.; Kruse, J.; Kummer, V. & Schmidt, M. (2023): Rote Liste und Gesamtartenliste der phytoparasitischen Kleinpilze Deutschlands [Brandpilzverwandte (Exobasidiomycetes p.p., Ustilaginomycetes p.p.), Rostpilzverwandte (Kriegeriaceae p.p., Microbotryales, Pucciniales), Wurzelknöllchenpilze (Entorrhizaceae), Echte Mehltaupilze (Erysiphaceae), Falsche Mehltaue (Peronosporaceae p.p.) und Weißroste (Albuginaceae)]. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (5): 347 S.