News

Aktuelles

  • Pressemitteilung
    Rote Liste der Hundertfüßer und Doppelfüßer Deutschlands.

    Rote Liste: Wichtige Bewohner unserer Böden bedroht?

    Die Mehrzahl der in Deutschland vorkommenden Hundertfüßer und Doppelfüßer gilt derzeit als „Ungefährdet“. Diese positive Nachricht darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass 42 der insgesamt 182 in Deutschland etablierten einheimischen Arten und Unterarten ausgestorben, bestandsgefährdet oder extrem selten sind. Das zeigt die neue Rote Liste der Hundertfüßer und Doppelfüßer, die das Bundesamt für Naturschutz gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum jetzt veröffentlicht hat. So ist beispielsweise der erst kürzlich in Deutschland wiederentdeckte Meeres-Hundertfüßer (Strigamia maritima) vom Aussterben bedroht.

    mehr erfahren

  • Veranstaltung
    Rote Liste-Beirat

    Wahl des Rote-Liste-Beirats – Vorstellung der Kandidaten und Kandidatinnen

    Am 21. April 2026 stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für den neuen Rote-Liste-Beirat vor, im Mai wird per Briefwahl abgestimmt. Der RL-Beirat ist ein dem Rote-Liste-Zentrum beigeordnetes Gremium, das den oftmals ehrenamtlich tätigen Experten und Expertinnen eine Mitwirkung bei der allgemeinen Entwicklung und Gestaltung der Roten Listen auf Bundesebene ermöglichen soll. Wahlberechtigt sind die Koordinatoren und Koordinatorinnen sowie die von ihnen benannten Mitarbeitenden an den Roten Listen.

    mehr erfahren

  • Pressemitteilung
    Der Mosel-Apollofalter ist vom Aussterben bedroht. Er kommt weltweit nur in Deutschland vor

    Weniger Schmetterlinge in Deutschland

    Fast die Hälfte der 207 in Deutschland etablierten Arten und Unterarten der Tagfalter und Widderchen sind mittlerweile bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Rund einem Viertel der Arten geht es inzwischen schlechter als vor 14 Jahren. Einige wenige – zumeist wärmeliebende Arten – konnten sich erholen. Das zeigt die neue Rote Liste der Tagfalter und Widderchen, die vom Bundesamt für Naturschutz gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum veröffentlicht wurde und jetzt als Printversion erhältlich ist. Die intensive Landwirtschaft gilt weiterhin als Hauptursache des Rückgangs von Schmetterlingen.

    mehr erfahren

  • Pressemitteilung
    BfN/RLZ

    Neue Rote Liste: Tagfalter zunehmend gefährdet

    Von den 207 in Deutschland etablierten Arten und Unterarten der Tagfalter und Widderchen sind mittlerweile 103, also fast die Hälfte, bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Das geht aus der neuen Roten Liste der Tagfalter und Widderchen hervor, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum (RLZ) veröffentlicht hat.

    mehr erfahren

  • Pressemitteilung

    Rote Liste: Für Raubfliegen-Arten feucht-kühler Lebensräume wird es schwerer

    Fast die Hälfte aller Raubfliegenarten Deutschlands, nämlich 40 von 83 in Deutschland etablierten Arten, sind bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Das zeigt die neue Rote Liste der Raubfliegen, die das Bundesamt für Naturschutz und das Rote-Liste-Zentrum jetzt veröffentlicht haben. Citizen Science hat zu einer umfangreicheren Datengrundlage beigetragen.

    mehr erfahren

  • Meldung
    Die neuen Apps erleichtern das Kartieren im Gelände. © RLZ

    Moose und Flechten kartieren per App

    Mit zwei neuen Apps für die Geländearbeit können Artenkundige jetzt beim Kartieren Funde erfassen und direkt an die Datenportale „Moose Deutschlands und Österreichs“ sowie „Flechten Deutschlands“ übermitteln. Damit wird es künftig leichter Beobachtungsdaten für den Naturschutz und die Roten Listen zu verwenden. Das Datenportal Moose enthält bereits 1,6 Millionen Beobachtungen zu rund 1.500 Arten, Unterarten und Varietäten. 

    mehr erfahren

  • Pressemitteilung
    Die Rotfrüchtige Säulenflechte (Cladonia macilenta subsp. floerkeana) gilt in Deutschland als gefährdet. © Foto: Dr. Ulrich Kirschbaum

    Mit Daten aus Hessen wächst das Flechtenportal auf 116.000 Beobachtungen

    Unser Datenportal „Flechten Deutschlands“ ist innerhalb von zwei Jahren von 900 auf 116.000 Beobachtungen gewachsen. Es enthält inzwischen Nachweisdaten und Verbreitungskarten zu 1.280 Arten. In Vorbereitung der nächsten Roten Liste werden kontinuierlich weitere Daten eingepflegt.

    mehr erfahren

  • Veranstaltung
    FörTaxCon3 am 28. und 29.11.2025. Bild: FörTax

    Jetzt anmelden zur FörTaxCon 2025!

    Die Konferenz zur Förderung von Artenkenntnis (FörTaxCon3) findet am 28. und 29. November 2025 online unter dem Motto „Artenkenntnis grenzenlos“ statt. Die Anmeldung für eine Teilnahme ist bis wenige Tage vorher möglich, wer eigene Beiträge beisteuern möchte kann das Orga-Team bis zum 27. Oktober kontaktieren. Die Teilnahme ist für alle kostenlos.

    mehr erfahren

  • Meldung
    Holger Meinig bei der Rote-Liste-Autorentagung im März 2025 in Bonn. Foto: Dr. Wolfgang Kathe

    Aus traurigem Anlass

    Am 9. Oktober 2025 verstarb Holger Meinig (geb. 1960), der Hauptautor der „Roten Liste und Gesamtartenliste der Säugetiere (Mammalia) Deutschlands“ in seinem Wohnort Wuppertal. Traurig und zugleich dankbar nehmen wir, die Mitarbeitenden des Rote-Liste-Zentrums, Abschied von einem kompetenten, stets neugierigen Wissenschaftler und einem engagierten wie streitbaren Naturschützer.

    mehr erfahren

  • Pressemitteilung
    Die Gefährdung des Hundshais hat zugenommen, er ist aktuell vom Aussterben bedroht. © Foto: Christian Howe

    Rote Liste der Meeresfische: Hundshai in deutschen Meeresgewässern vom Aussterben bedroht

    Fast ein Viertel der Meeresfische Deutschlands ist bestandsgefährdet, extrem selten oder bereits ausgestorben. Das zeigt die neue Rote Liste, die das Bundesamt für Naturschutz und das Rote-Liste-Zentrum jetzt vorgestellt haben. Es gibt jedoch auch einige positive Entwicklungen. Dabei zeigt sich, dass gefährdungsarme Rückzugsgebiete eine wichtige Schutzmaßnahme sind. Die Rote Liste weist außerdem darauf hin, dass der Klimawandel die Verbreitung von Meeresfischen verändert und sich auf die Bestandsgrößen auswirkt. In der Roten Liste werden alle 105 Arten, die in den deutschen Meeresgebieten von Nord- und Ostsee etabliert sind, bewertet.

    mehr erfahren