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Bisher liegen aus Deutschland nur Nachweise weniger Individuen beiderlei Geschlechts aus dem Bienwald (Rheinland-Pfalz) vor. Der Bienwald liegt unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze. Auf die Art wird in Europa erst in den letzten Jahren stärker geachtet. Weitere Vorkommen sind bisher aus Tschechien, der Slowakei und Ungarn bekannt. Unveröffentlichte Nachweise mehrerer Dipterologen deuten darauf hin, dass die Art in der Vergangenheit teilweise mit anderen Choerades-Arten verwechselt worden war. Vermutlich ist sie holomediterran verbreitet und der Bienwald stellt kein stark isoliertes Vorkommen dar. Bei weiteren Erfassungen insbesondere in Nordostfrankreich könnten sich die scheinbar bestehenden Verbreitungslücken schließen lassen. Weitere Nachweise aus Deutschland sind am ehesten aus anderen größeren lichten Laub- oder Mischwäldern im Oberrheinischen Tiefland zu erwarten.
Status
Indigenes or Archaeobiota
Source
Wolff, D. & Kästner, T. (2025): Rote Liste und Gesamtartenliste der Raubfliegen (Diptera: Asilidae) Deutschlands. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (10): 82 S.