Detailseite

Scientific name
Vaucheria bursata (O.F. Müll.) C. Agardh 1812
Synonyms or name indicated in the previous Red List
[syn. Vaucheria sessilis (Vaucher) DC. 1805
Group of organisms
Xanthophyceae: Vaucheriaceae
Red List Category
Not Threatened
Responsibility of Germany
General responsibility
Current population status
very common
Long-term population trend
constant
Short-term population trend
constant
Previous Red List Category
Data Deficient
Change of category compared to previous Red List
The change of category is not assessable, for example because the previous Red List does not list the taxon or the taxon has not been assessed in the previous Red List.
Comment on taxonomy
Die Art ist unter ihrem Synonym Vaucheria sessilis besser bekannt. Bei Rieth (1980) werden die infraspezifischen Formen clavata und repens angegeben, von anderen Autoren (Götz 1897, Blum 1972) werden diese als eigenständige Arten behandelt; die Unterscheidung erfolgt aufgrund von Stellung, Anzahl und Biegung der Oogonien. Die Existenz genetisch stark unterschiedlicher Sippen, die eine Trennung in verschiedene Arten erlauben würde, konnte gezeigt werden (Linne von Berg & Kowallik, 1988, 1996). Da die mit den genetischen Unterschieden korrelierten morphologischen Unterschiede durch fließende Übergänge verbunden sind und zudem nicht mit den Merkmalen der in der Literatur schon beschriebenen Formen/Arten übereinstimmen, wurden hier alle entsprechenden Morphotypen unter V. bursata subsumiert. Eine schlüssige taxonomische Bearbeitung der Verwandtschaft um V. bursata steht noch aus.
Further comments
Eine der häufigsten Vaucheria-Arten und im Binnenland sowohl aquatisch als auch terrestrisch verbreitet.
Source

Linne von Berg, K.-H. (2018): Rote Liste und Gesamtartenliste der Schlauchalgen (Xanthophyceae: Vaucheriaceae) Deutschlands. – In: Metzing, D.; Hofbauer, N.; Ludwig, G. & Matzke-Hajek, G. (Red.): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Band 7: Pflanzen. – Münster (Landwirtschaftsverlag). – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (7): 567-598.