Im Jahr 2011 hat eine Begehung an den beiden bekannten deutschen Fundorten von A. trifarius im Bereich Istein (Isteiner Klotz, Totengrien) und am Tuniberg stattgefunden. Der Tuniberg weist nach der großflächigen Umgestaltung in den 1960er und 1970er Jahren keine geeigneten Lebensräume für diese Art mehr auf. Der Isteiner Klotz ist mittlerweile weitgehend mit Gehölzen bewachsen. Im Totengrien besteht zwar noch ein floristisch gut erhaltener Halbtrockenrasen. Dieser wies zum Zeitpunkt der Begehung allerdings eine überwiegend dicht geschlossene Grasnarbe auf, während größere schüttere, vegetationsarme Flächenanteile fehlten. Die Vorkommen dieser wärmeliebenden Raubfliegenart sind in Deutschland deshalb mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erloschen.
Status
Indigenes or Archaeobiota
Source
Wolff, D. & Kästner, T. (2025): Rote Liste und Gesamtartenliste der Raubfliegen (Diptera: Asilidae) Deutschlands. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (10): 82 S.