Rote Listen informieren über Gefährdung von Tieren, Pflanzen, Pilzen

Die Roten Listen Deutschlands verzeichnen 34 % der Wirbeltiere als bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben, 34 % der Wirbellosen Tiere, 31 % der Pflanzen und 20% der Pilze und Flechten.

In Deutschland geben die „Roten Listen“ Auskunft über den Bestand von Tieren, Pflanzen und Pilzen und zeigen den vordringlichen Handlungsbedarf im Artenschutz auf. Sie dokumentieren auf wissenschaftlicher Grundlage und in verdichteter Form die Gefährdung der heimischen Arten. Damit sind sie ein stets verfügbares Fachgutachten, ein Frühwarnsystem für die Entwicklung der biologischen Vielfalt, eine Argumentationshilfe für umweltrelevante Planungen und Datenquelle für gesetzgeberische Maßnahmen.

Der sehr seltene Blauschillernde Feuerfalter (Lycaena helle) ist in der Roten Liste der Tagfalter Deutschlands als stark gefährdet eingestuft

Der sehr seltene Blauschillernde Feuerfalter (Lycaena helle) ist in der Roten Liste der Tagfalter Deutschlands als stark gefährdet eingestuft.

Foto: Dr. Steffen Caspari

Die Artensuchmaschine des Rote-Liste-Zentrums bietet Daten aus den bundesweiten Roten Listen und informiert über Gefährdungskategorie, Bestandssituation und Bestandsentwicklung von mehr als 30.000 Tieren, Pflanzen und Pilzen in Deutschland.

Weitere Informationen:

- Download der kompletten Rote-Liste-Daten in den Downloadbereichen für Wirbeltiere, Wirbellose Tiere, Pflanzen, Pilze und Flechten

- Blauschillernder Feuerfalter, Artportrait

- Tag des Artenschutzes

- Vereinte Nationen: Tag der Biologischen Vielfalt

Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES)

- Umsetzung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) in der Bundesrepublik Deutschland

 In der aktuellen Rote Liste der Brutvögel ist der Wiedehopf (Upupa epops) als gefährdet eingestuft.

In der aktuellen Rote Liste der Brutvögel ist der Wiedehopf (Upupa epops) als gefährdet eingestuft.

Foto: Johannes Karich