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Wissenschaftlicher Name
Peronospora trifoliorum de Bary
Synonyme bzw. Name in der vorherigen Roten Liste
Peronospora trifoliorum de Bary p. p.
Organismengruppe
Phytoparasitische Kleinpilze
Rote-Liste-Kategorie
Ungefährdet
Verantwortlichkeit Deutschlands
Nicht bewertet
Aktuelle Bestandssituation
mäßig häufig
Langfristiger Bestandstrend
stabil
Kurzfristiger Bestandstrend
Daten ungenügend
Kategorieänderung gegenüber der vorherigen Roten Liste
Die Kategorieänderung ist nicht bewertbar, beispielsweise weil das Taxon in der alten Gesamtliste nicht enthalten oder nicht bewertet war (inkl. ⬧ → ⬧)
Kommentar zur Taxonomie
Taxon aus der Peronospora trifoliorum-Gruppe; nach García-Blázquez et al. (2008) zerfällt P. trifoliorum in der Fassung von Klenke & Scholler (2015) in drei bis vier nicht näher miteinander verwandte Sippen sowie weitere Befälle, für die bisher keine nähere Zuordnung möglich ist. Demnach bilden die Befälle an Trifolium medium eine genetisch eigenständige Sippe. Diese Klee-Art wird allgemein als Typuswirt von P. trifoliorum de Bary angesehen (vgl. Constantinescu 1991). Demgemäß bleibt der Name P. trifoliorum de Bary auf den Befall an diesem Wirt beschränkt, wenn die Sippe als eigenständige Art im engeren Sinne gefasst wird. In der taxonomischen und landwirtschaftlichen Literatur wird der Name z.T. in einem wesentlich umfassenderen Sinn verwendet und dient zur Bezeichnung von Peronospora-Befällen auf vielen Fabaceae.
Einbürgerungsstatus
Indigene oder Archäobiota
Quelle

Thiel, H.; Klenke, F.; Kruse, J.; Kummer, V. & Schmidt, M. (2023): Rote Liste und Gesamtartenliste der phytoparasitischen Kleinpilze Deutschlands [Brandpilzverwandte (Exobasidiomycetes p.p., Ustilaginomycetes p.p.), Rostpilzverwandte (Kriegeriaceae p.p., Microbotryales, Pucciniales), Wurzelknöllchenpilze (Entorrhizaceae), Echte Mehltaupilze (Erysiphaceae), Falsche Mehltaue (Peronosporaceae p.p.) und Weißroste (Albuginaceae)]. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 170 (5): 347 S.